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19.05.2017|Jugend|CG

Doppel-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft

Die Füchse Berlin sind der einzige Verein Deutschlands, der aktuell mit zwei Jugend-Teams im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft steht. Die A-Jugend von Trainer Bob Hanning gewann das Hinspiel gegen Leipzig bereits mit 30:28, der jüngere Jahrgang von Fabian Lüdke spielt am Samstag das Hinspiel gegen Flensburg.

Anpfiff B-Jugend: Samstag, 14:00 Uhr
Anpfiff A-Jugend: Samstag, 16:30 Uhr
Lilli-Henoch-Halle (Sportforum Hohenschönhausen, Fritz-Lesch-Straße 32, 13053 Berlin)



A-Jugend-Halbfinale

Die A-Jugend der Füchse Berlin spielt heute gegen Leipzig um den Einzug ins Finale der Deutschen Meisterschaft. Am letzten Spieltag der Jugend-Bundesliga sprangen sie von Tabellenplatz drei auf eins, was sie für das Viertelfinale gegen Balingen qualifizierte. Dieses gewannen sie in Hin- und Rückspiel mit insgesamt vierzig Toren Differenz. Heute, gestützt auf das 30:28 im Hinspiel, will das Team von Trainer Bob Hanning erneut gewinnen, um das Finalticket zu lösen.

Die Jungfüchse taten sich in Leipzig vor allen Dingen in der Anfangsphase schwer. So stand es nach 13 gespielten Minuten 7:4 für die Gastgeber. Im Anschluss fing sich die A-Jugend jedoch und konnte innerhalb von zehn Minuten den Rückstand von drei Toren in einen Drei-Tore Vorsprung umwandeln (13:10). Die Führung wechselte Schlag auf Schlag, bis Leipzig acht Minuten vor Schluss dem Sieg sehr nahe war (26:23). Allerdings bestraften die Jungfüchse in dieser Phase sämtliche Fehler gnadenlos und drehten die Partie innerhalb der letzten Spielminuten zu einem Sieg.

Um heute ins Finale einziehen zu können, benötigt es eine konzentrierte und zielstrebige sowie emotionale Leistung, um dem Zusammenhalt und den Emotionen der Leipziger standhalten zu können. „Wir haben uns trotz der kurzen Zeit wie immer professionell auf diese Partie vorbereiten", sagt Mex Raguse, der im vergangenen Jahr bereits B-Jugend-Meister wurde. Er ergänzt: „Der Zwei-Tore-Vorsprung sagt leider nicht viel aus, alles ist möglich, wir müssen alles geben."

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B-Jugend-Halbfinale

Als amtierender Deutscher Meister kam es in der B-Jugend nach der vergangenen Saison zu einem großen Umbruch. Meistertrainer Bob Hanning zog mit dem erfolgreichen 99er-Jahrgang in die A Jugend und Fabian Lüdke und Martin Berger übernahmen die U17 des Klubs.

Aus dem Mix aus Spielern der C-Jugend, Neuzugängen von außerhalb sowie den erfahrenden 2000ern um die Kapitäne Niklas Trumpf und Anton Karpe ist eine ordentliche Mannschaft entstanden.

Bereits die ersten Spiele in der Ostsee-Spree-Oberliga gewannen die Jungs konsequent, sodass der Fokus sehr schnell auf dem ersten großen Ziel lag: dem Länderpokal 2016. Die Auswahl des Handballverbandes Berlin, die sich tatsächlich ausschließlich aus der U17 der Füchse rekrutiert, spielte stark auf. Die jungen Akteure zeigten gerade im Abwehrspiel, dass sie bereits eine ordentliche Entwicklung hingelegt hatten und erreichten das Finale gegen eine starke Auswahl aus Sachsen-Anhalt. Der Länderpokal ging an diesem Tag allerdings verdient nach Magdeburg und die Mannschaft zog Ihre Lehren aus der Niederlage.

Diese Erfahrungen wurden im Training aufgearbeitet und für die Rückrunde waren die Jungs umso gewappneter für ihre Aufgaben. So zog das Team weiter von Sieg zu Sieg. Bereits einen Spieltag vor Saisonende stand die männliche B-Jugend als Liga-Meister fest und konnte die zweitplatzierten Potsdamer im letzten Spiel mit 35:16 in die Schranken weisen.

Seitdem bereiten Lüdke und Berger ihre Jungfüchse zielstrebig auf die Deutsche Meisterschaft vor. Die 3er-Gruppe mit der SG Pforzheim/Eutingen und dem Bergischen HC hatte im Viertelfinale eine hohe Brisanz. Gegen diese tollen Mannschaften in einer Gruppe um den Einzug ins Halbfinale zu kämpfen, war den Berlinern eine große Freude. Sie erspielten sich trotz der sehr anspruchsvollen Gruppe mit 6:2 Punkten verdient den Einzug ins Halbfinale gegen die SG Flensburg-Handewitt.

Nun wollen die Jungs dem Gegner Paroli bieten, der auch im vergangenen Jahr im Finale ein absolut ebenbürtiger Gegner war. Damals gab es einen hohen Sieg im Hin- und eine hohe Niederlage im Rückspiel. Letztendlich reichte es in der Gesamtrechnung knapp zum Meistertitel. Zwei ähnlich nervenaufreibende Treffen erwarten die Berliner auch diesmal.




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