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02.09.2018|Jugend|kwa

Der Berliner Sparkasse Cup ist beendet - C-Jugend holt Platz 2

Ein hochkarätiges Handballwochenende in Berlin ist zu Ende. Seit Freitagabend wurde Spitzenhandball von Nachwuchstalenten gezeigt. Die Jungfüchse belegen zwei fünfte Plätze und feiern einen Vizetitel.

Der Handball-Nachwuchs zeigte tolle Spiele am Berliner Sparkasse Cup
© Bildnachweis: Foto Lächler

Nach dem schlechten Turnierstart mit zwei Niederlagen und einem Sieg in der Vorrunde konnte die A-Jugend am Sonntag zumindest für einen versöhnlichen Abschluss sorgen. Mit zwei Siegen über Erlangen (21:18) und Bittenfeld (25:17) konnte am Abschlusstag noch Rang fünf erreicht werden. Doch gegen Erlangen war „noch keine Leistungssteigerung zu erkennen", sagt Cheftrainer Bob Hanning und fügt an, dass „der Auftritt alles andere als überzeugend war."

Doch am Ende war zumindest ein Spiel ein Lichtblick. Gegen den TV Bittenfeld, gegen den man das Auftaktmatch am Freitag noch mit 18:19 verloren hatte, wurde ein deutlicher Sieg mit acht Toren Unterschied herausgespielt. Doch die Erkenntnisse aus dem Turnier hat Hanning bereits jetzt gezogen: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Wir merken auch, dass wir noch nicht eingespielt sind, aber wir müssen nun die Bereitschaft zeigen, um den Veränderungsprozess aktiv angehen zu können." Den Turniersieg erreichte letztlich der Nachwuchs aus Großwallstadt, den die Jungfüchse am Samstag mit 25:20 besiegen konnten.

Für die B-Jugend um Trainer Martin Berger sprang ebenfalls ein fünfter Platz heraus. „Mit diesem Ergebnis können wir absolut nicht zufrieden sein", sagte Berger nach Beendigung des Turniers. Mit Niederlagen gegen Kiel 19:21 und Leipzig 13:15 war der Finalsonntag bereits gelaufen. Im abschließenden Spiel gegen Frisch Auf Göppingen gelang mit einem knappen 13:12-Sieg noch der Abschlusssieg.

„Wir haben die Gegner heute leben lassen, denn unsere Chancen waren auch gegen Kiel und Leipzig gegeben. Doch letztendlich waren zu viele Fehler und Unstimmigkeiten nicht mehr auszubügeln", so Berger über die Analyse des Sonntags. Das Team hat keine Konstanz gezeigt und der Schwung aus den einzelnen Spielen konnte nicht in die nächste Partie übernommen werden.

Doch für Berger gab es am Sonntag personelle Lichtblicke: „Beeindruckt hat mich Florian Billepp, der als C-Jugendlicher auf der Rückraumrechts ein sehr starkes Angriffsspiel zeigte. Dazu kommen unsere Torhüter, die wirklich mit kleinen Ausnahmen das gesamte Wochenende gut gespielt haben." Doch der fünfte Rang am Ende bietet noch Steigerungspotenzial für die Jungfüchse. Turniersieger wurde am Ende Melsungen, die im Finale mit zehn Toren die Kieler deutlich besiegten.

In der C-Jugend gab es ein Finale mit Berliner Beteiligung. Die Mannschaft von Trainer Oliver Ostwald mussten sich mit 13:14 denkbar knapp der HSG Neuss/Düsseldorf geschlagen geben. Zuvor gewann das Team gegen Potsdam (15:14) und Leipzig (21:12) und erreichten das Finale als Gruppensieger ihrer Hauptrundengruppe. Im Spiel gegen Potsdam lagen die Jungfüchse schnell mit 1:6 in Rückstand. Doch dann kam die Wende. Trainer Ostwald sagte zur Aufholjagd: „Die Jungs haben die taktischen Mittel super umgesetzt und somit haben wir uns Tor um Tor herangearbeitet. Letztendlich eine klasse Leistung dieses Spiel trotz der körperlichen Unterlegenheit zu gewinnen.

Im Finale war dann natürlich ein enger Schlagabtausch zu erwarten und genau diesen gab es auch. „Am Ende entscheiden die kleinen Dinge wie der Fehlwurf im falschen Moment", so Ostwald und betont aber, dass er „sehr stolz auf die Mannschaft, die mit einer großen Willensleistung in der Verteidigung agiert hat und so für eine Überraschung gesorgt hat", ist. Am Ende springt für den Füchse-Nachwuchs der zweite Platz beim Heimturnier heraus.

Für alle Mannschaften der Jungfüchse steht jetzt der letzte Feinschliff in Richtung Saisonstart an, um dort optimal vorbereitet zu sein.




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