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11.02.2019|Jugend|tfo

A-Jugend hellwach dank Feueralarm - Bundesligareserve beim Tabellenletzten erfolgreich

Bereits am Donnerstag reiste die A-Jugend nach Hamburg. Nach einem guten Abschlusstraining trat man die Fahrt in den Norden an. Am Freitag folgte dann das Spiel gegen den HSV Hamburg. In der Volksbank-Arena konnten sich die Jungfüchse mit 39:28 (16:11) durchsetzen. Auch die Bundesligareserve reiste einen Tag früher zu ihrem Auswärtsspiel beim DHK Flensborg. Auch hier zahlte sich die frühe Anreise aus: Mit 33:26 (18:16) konnte die 2. Mannschaft den Tabellenletzten schlagen.

Hielt den Kasten sauber: Erik Ullrich
© Bildnachweis: Jens Tobies

Der Morgen für die Jungfüchse begann unerwartet. Noch vor dem Klingeln des Weckers wurden die Berliner vom Feueralarm aus den Betten gejagt. In der Halle wartete dann ein hochemotionalisierter HSV Hamburg. Die Hamburger konnten viel Selbstvertrauen aus den Spielen gegen Kiel und Flensburg ziehen. Somit war schon im Voraus klar, dass das Spiel ernst genommen werden muss.

Das ganze Spiel über gerieten die Jungfüchse nie in Rückstand und konnten nach dem Treffer zum 2:1 ihre Führung immer weiter ausbauen. Vor allem die rechte Seite mit Toptorschütze Nils Lichtlein (10 Tore) und Loris Kotte funktionierte gut. „Wir haben diese Aufgabe ordentlich bewältigt ohne zu glänzen", schätzte Trainer Hanning die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel ein.

In der zweiten Halbzeit kamen die Hamburger nochmal auf drei Tore heran, konnten sich aber nicht entscheidend an die Berliner herankämpfen. Grund dafür war auch Torwart Erik Ullrich, der in der zweiten Hälfte gekommen war und einige gute Paraden zeigte. Auch Tim Freihöfer lieferte eine Gala-Vorstellung mit seinen neun Toren. Trotzdem weiß Bob Hanning: „Wenn wir das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft erreichen wollen, müssen wir souveräner auftreten".

Am Samstag war die Bundesligareserve der Füchse Berlin beim DHK Flensborg zu Gast. Mit dem 33:26-Erfolg war Trainer Anel Mahmutefendic sehr zufrieden: „Diese Punkte waren sehr wichtig, denn auch diese Woche hat man wieder gesehen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann".

Vor allem die Art und Weise, wie die zwei Punkte eingefahren wurden, imponierte dem Trainer. „Wir hatten das Spiel zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle. Wir haben clever, ruhig und ohne Panik gespielt", begründet Mahmutefendic den Erfolg. Nächste Woche muss man dann zum Tabellenführer aus Rostock reisen. Mit dem gleichen Einsatz und der gleichen Einstellung ist aber auch dort etwas zu holen!




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