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20.05.2019|Jugend|tfo

B-Jugend scheitert in Magdeburg

Die Jungfüchse fuhren mit einem großen Ziel nach Magdeburg: Sie wollten den Vier-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Die Berliner schafften es auch und dominierten das Spiel. Durch einen Gegentreffer in letzter Sekunde zum Endstand von 22:18 (11:9) schieden die Berliner allerdings aufgrund der geringeren Anzahl an Auswärtstoren aus.

Für die Jungfüchse ist im Viertelfinale Schluss
© Bildnachweis: Foto Lächler

Die Jungfüchse starteten gut in die Partie und konnten schnell ihre Ansprüche deutlich machen. In der zwölften Minute beim Stand von 7:4 für die Füchse-Jugend sah sich die Magdeburger Bank das erste Mal gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Diese Auszeit hatte zur Folge, dass die Magdeburger nur sechs Minuten später den Ausgleich erzielen konnten. Nun sahen sich die Füchse-Trainer gezwungen das erste Mal zur Timeout-Karte zu greifen. Mit Erfolg: Zur Halbzeit konnten sich die Jungfüchse wieder auf 11:9 absetzen. „Wir haben es versäumt, uns einen klareren Vorsprung herauszuspielen", analysiert Bob Hanning nach dem Spiel.

In der zweiten Halbzeit dauerte es dann etwas, aber die Berliner konnten ihren Vorsprung ausbauen. Als Kapitän Nils Lichtlein in der 38. Spielminute das 17:12 erzielte, waren die Jungfüchse zu diesem Zeitpunkt im Halbfinale. Die Berliner konnten den SC Magdeburg nun in eigener Halle kontrollieren. „Grund dafür waren unter anderem der gute Rückzug und die nötigen Emotionen", erklärte Füchse-Trainer Martin Berger. Für Füchse-Macher Bob Hanning standen aber auch noch zwei weitere Sachen im Vordergrund: „Wir hatten eine enorm starke Defensive und einen gut aufgelegten Lasse Ludwig im Tor. Die Magdeburger konnten sich nur dank ihrer Leidenschaft im Spiel halten".

In der 48. Spielminute schien alles besiegelt. Doch in der letzten Spielminute kippte das Momentum. Die Berliner leisteten sich zwei technische Fehler und die Magdeburger kamen somit zweimal schnell wieder an den Ball. In der allerletzten Sekunde gelang es der Jugend des SCM das entscheidende Tor zum Weiterkommen zu erzielen.

„Letztendlich sind wir aufgrund von den schwachen 15 Minuten im Hinspiel ausgeschieden. Ich bedauere das sehr für die Jungs. Nach diesem Spiel wäre der Halbfinaleinzug mehr als verdient gewesen", sagt Martin Berger nach dem Spiel. Bob Hanning fügt hinzu: „Glückwunsch an die Magdeburger. Das wäre ein würdiges Endspiel gewesen. Der SC Magdeburg hat immer an sich geglaubt und wurde am Ende belohnt. Das ist eine der brutalsten Niederlagen, die du im Sport erleben kannst. Allerdings resultieren daraus auch die wichtigsten Entwicklungsschritte und wir werden daraus lernen, dessen bin ich mir sicher".

Trotz der bitteren Niederlage können die Jungfüchse stolz auf sich sein. In Magdeburg haben es noch nicht viele Mannschaften geschafft so einen Rückstand aufzuholen. Nichtsdestotrotz ist der Traum vom Deutschen B-Jugendtitel nun geplatzt. Bob Hanning lobt sein Team trotzdem: „Diese Mannschaft hat den Deutschland-Cup gewonnen und sich für die Schul-WM qualifiziert. Einzelne Spieler und diese Mannschaft werden uns noch viel Freude bereiten".

Füchse Berlin - SC Magdeburg 22:18 (11:9)
Menzel, Ludwig; Freihöfer 3, Langhoff 3, Lichtlein 5, Heinis 3, Nowak 2, Billepp, Dieffenbacher, Thieme, Körnert 1, Sauter 2, Kelpin 3, Borren




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