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28.07.2019|Jugend|rom

Drei Jungfüchse mit Silbermedaille mit der U17 in Baku

Mit Lasse Ludwig, Tim Freihöfer und Maxim Orlov waren drei Jungfüchse mit der U17-Nationalmannschaft beim European Youth Olympic Festival in Baku in Aserbaidschan. Trotz einer Niederlage in der Vorrunde erreichte das Team das Halbfinale und zog mit einem Sieg über Frankreich in das gestrige Finale ein. In einer ausgeglichenen Partie verloren sie dann allerdings in der Schlussphase den Anschluss, drei Treffer in der Schlussminute kamen zu spät. Nach einem knappen 28:29 (13:15) gegen Kroatien reisen die Jungfüchse mit der Silbermedaille im Gepäck zurück nach Berlin.

DHB-U17-Nationalmannschaft in Baku
© Bildnachweis: EYOF Baku

Das European Youth Olympic Festival (EYOF) ist für viele Jugendspieler das erste große Turnier mit der Nationalmannschaft, so auch in diesem Jahr mit Torhüter Lasse Ludwig, Außenspieler Tim Freihöfer und Füchse-Neuzugang Maxim Orlov. 2019 ging die Reise zum EYOF besonders weit, Austragungsort war Baku in Aserbaidschan. Zum Auftakt ging es am Montag gleich gegen den Gastgeber. „Mit dem 45:9 sind wir am Ende natürlich relativ zufrieden. Wir müssen im Turnierverlauf aber an unserer Chancenverwertung arbeiten", resümiert Linksaußen Tim Freihöfer nach dem Auftaktsieg.

Auch im zweiten Spiel am Dienstag gab es mit 31:17 gegen Serbien einen deutlichen Sieg, aber auch hier war die Chancenverwertung noch nicht zufriedenstellend. Mit zwei Siegen in der 4er-Gruppe standen die Chancen aber bereits gut für das Halbfinale. Das bestätigte sich am Mittwoch trotz der Niederlage gegen Dänemark, als man nach 18:10 zur Pause immerhin den zweiten Durchgang erfolgreicher gestalten konnte und am Ende den Rückstand beim 27:34 konstant hielt. Hinter Dänemark zog das Team damit ins Halbfinale ein und traf nach einem Ruhetag am Freitag auf Frankreich, den Gruppensieger der Parallelgruppe.

Gegen die U17-Mannschaft Frankreichs zeigte das deutsche Team dann die bislang beste Turnierleistung. Mit einer gesteigerten Chancenverwertung im Angriff und einer stabilen Abwehrleistung wurden die Franzosen mit 30:25 (15:12) bezwungen. Kam Lasse Ludwig bislang eher zu Kurzeinsätzen, stand er im Halbfinale über das gesamte Spiel hinweg im Tor und erreichte mit zehn Paraden eine Quote von 29%. Maxim Orlov erzielte drei Treffer, allerdings blieb der mit bis dahin zehn Treffern erfolgreiche Tim Freihöfer in dieser Partie torlos. Im zweiten Halbfinale hatte sich Kroatien gegen Dänemark durchgesetzt, so dass auch der deutsche Finalgegner feststand.

Im Finale am gestrigen Samstag wechselte mehrfach die Führung und es entwickelte sich ein spannendes und packendes Spiel. Zunächst legten die Kroaten zum 1:3 vor, beim 7:5 hatte dann das DHB-Team die Nase vorn. Doch die Kroaten konterten stark, setzten sich bis auf 9:14 ab, so dass Deutschland Mühe hatte sich auch mit einem Freihöfer-Treffer bis zur Pause auf 13:15 heranzukämpfen. Freihöfer erzielte dann auch direkt nach der Pause den Anschlusstreffer und mit einem Doppelschlag erzielte der Füchse-Außen die Treffer zum 18:17 und 19:17, außerdem erhöhte er noch auf 21:17.

Doch die Kroaten glichen wieder aus und auch wenn Fuchs Maxim Orlov sein Team beim 23:22 nochmals in Führung brachte, wendete sich wie im ersten Durchgang jetzt das Blatt. Mit vier Treffern in Folge vom 25:25 zum 25:29 zog Kroatien davon und entschied das Finale für sich. Die deutsche Mannschaft gab sich aber nicht auf, in der Schlussminute gelangen nochmals drei Treffer zum 28:29-Endstand. Mit der Silbermedaille können die Jungfüchse damit ein positives Fazit ziehen, im Finale gehörten neben Maxim Orlov (zwei Treffer) vor allem Tim Freihöfer (neun Treffer) und Lasse Ludwig (10 Paraden, 26%) nochmals zu den Leistungsträger.

Vorrunde:
Deutschland - Aserbaidschan 45:9
Deutschland - Serbien 31:17
Deutschland - Dänemark 27:34
Halbfinale: Deutschland - Frankreich 30:25
Finale: Deutschland - Kroatien 28:29

Die Jungfüchse im DHB-Team
© Bildnachweis: Füchse



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