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23.08.2021|Jugend|khe

U19 wird sensationell Europameister

Durch einen sensationell deutlichen Finalerfolg über Gastgeber Kroatien feiert die deutsche Mannschaft in Varazdin den EM-Titel. Lasse Ludwig parierte acht Würfe, Tim Freihöfer konnte sechsmal treffen (6/2).

Ausgelassener Jubel nach dem Finale
© Bildnachweis: EHF / kolektiff images

(PM DHB). Welch&lsquot; ein Jubel, welch&lsquot; eine Dominanz, welch&lsquot; ein Ergebnis: Die deutsche U19-Nationalmannschaft hat am Sonntagabend in Varazdin Geschichte geschrieben. Erstmals wurde eine Europameisterschaft für diese Altersgruppe angeboten, der erste Titelträger heißt Deutschland, und das mit einem niemals erwarteten Endergebnis: Durch das 34:20 (19:14) gegen Gastgeber Kroatien wurde Deutschland Europameister und nahm zudem Revanche für die Finalniederlage beim European Youth Olympic Festival (EYOF) gegen Kroatien vor zwei Jahren in Baku (Aserbaidschan).

„Wir wollen am Montag ungeschlagen nach Hause zurückreisen" - dieses Motto hatte Bundestrainer Martin Heuberger schon zum Start der Hauptrunde ausgegeben und nach dem Halbfinal-Triumpf nochmals wiederholt. Und seine Mannschaft hatte diese Botschaft verinnerlicht. Noch deutlicher als beim 26:23-Sieg in der Hauptrunde wies das Team den EM-Gastgeber in die Schranken. Renars Uscins und Tim Freihöfer waren beim Kantersieg mit je sechs Treffern die besten Werfer im mannschaftlich überragenden DHB-Team. Als bester DHB-Spieler der einseitigen Finales wurde Justus Fischer ausgezeichnet.

Trotz der laustarken Unterstützung von mehreren Hundert Fans in Varazdin konnten die Kroaten nur bis zum 8:8 mithalten, dann schaltete die DHB-Auswahl den Turbo an. Die Abwehr stand unglaublich stark, im Angriff fanden die Deutschen immer wieder die Lücken in der kroatischen Defensive - und durch einen herausragenden Schlussspurt vor dem Seitenwechsel setzte sich die deutsche Mannschaft vorentscheidend von 15:13 auf 19:14 ab - der Widerstand der Gastgeber schien gebrochen, „jetzt nur nicht nachlassen", lautete die Devise von Heuberger.

Wer dachte, die Kroaten würden nun noch einmal alles in die Waagschale werfen, sah sich getäuscht: die Deutschen bestimmten weiterhin Spiel und Gegner, und machten das Unglaubliche nach nur 41 Minuten wahr: Beim 25:15 betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore, mit der besten Turnierleistung war das EM-Gold frühzeitig eingetütet - am,

Für Bundestrainer Martin Heuberger war es der vierte Titel als Nachwuchstrainer beim DHB - nach Gold bei der Junioren-EM 2006 sowie Gold bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2009 und 2011. Insgesamt war Gold von Varazdin der siebte Titel einer männlichen Nachwuchsmannschaft des DHB bei Welt- und Europameisterschaften. Es war eben ein historischer Moment am Sonntagabend!

Die deutsche Mannschaft beendete die EM mit sechs Siege und einem Remis (gegen Dänemark) als einziges ungeschlagenes Team. Eine Woche nach der Silbermedaille für die U17-Mädels bei der EM in Montenegro und ein paar Wochen nach EM-Gold für die deutschen Beachhandballerinnen bei der EM in Bulgarien war dieser Erfolg ein weiterer Meilenstein für den DHB in diesem Sommer voller Edelmetall.

Deutschland - Kroatien in Varazdin 34:20 (19:14) Deutschland: David Späth (Rhein-Neckar Löwen/2 Paraden), Lasse Ludwig (Füchse Berlin/8 Paraden) - Florian Kranzmann (3 Tore/TSV GWD Minden), Nico Schöttle (5 Tore/SG Pforzheim/Eutingen), Robert Kraß (2 Tore/Rhein-Neckar Löwen), Luca Klein (1 Tore/VfL Eintracht Hagen), Aron Seesing (1 Tor/TSV Bayer Dormagen), Lennart Leitz (4 Tore/TSV Bayer Dormagen), Renars Uscins (6 Tore/Bergischer HC/SC Magdeburg), Nico Bratzke (1 Tor/VfL Eintracht Hagen), Stephan Seitz (2 Tore/TuS Fürstenfeldbruck), Tim Freihöfer (6/2 Tore/Füchse Berlin), Justus Fischer (3 Tore/TSV Burgdorf), Sören Steinhaus (TSV Bayer Dormagen), Leon Ciudad Benitez (1 Tore/THW Kiel/TSV Altenholz) - Schiedsrichter: Martins/Martins (Portugal)




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