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27.05.2023|Jugend|cie

U19 ist deutscher Meister

(PM Handball-World) Mit einem 29:22 hatte die U19 der Füchse Berlin im Hinspiel der Handball-Meisterschaft der A-Jugend bei den Rhein-Neckar Löwen den Grundstein für den Meistertitel gelegt - mit einem 34:25-Erfolg im Rückspiel in der Hauptstadt machte das Team diesen am heutigen Samstag dann perfekt. Nach souveränen Gruppenphasen hatten die Füchse Berlin im Viertel- und Halbfinale gegen Pforzheim und Magdeburg einige Probleme, doch im Endspiel gelang dem Team von Kenji Hövels dann mit zwei deutlichen Siegen gegen die Rhein-Neckar Löwen die Revanche für die Niederlage im Vorjahr. Der 29-jährige Kenji Hövels ist damit übrigens der erste Handballer, der sowohl als Spieler wie auch als Trainer den Meistertitel in der A-Jugend geholt hat. Beste Werfer im Rückspiel waren Silas Overby mit 7 Treffer für die Füchse Berlin und Lennart Karrenbauer mit 9/2 für die Rhein-Neckar Löwen.

Großer Jubel bei der A-Jugend
© Bildnachweis: Sylvia Göres

Nach überragenden vierzig Minuten im Hinspiel bei den Rhein-Neckar Löwen nahmen die Füchse Berlin durch den 29:22-Auswärtserfolg im Hinspiel einen beruhigenden Sieben-Tore-Vorsprung mit in das Rückspiel in der ausverkauften heimischen Lilli-Henoch-Sporthalle. Anton Preußner brachte mit seinen ersten drei Treffern die Gastgeber bis zum 3:2 in Vorlage und mit einem Doppelschlag baute Silas Overyb den Vorsprung beim 5:2 auf in der Addition dann bereits zehn Tore aus.

Die Rhein-Neckar Löwen fanden in der Folge in der Deckung allerdings besser in die Zweikämpfe, die Angriffe bei den Füchsen Berlin wurden länger - und endeten nun mehrfach mit Fehlern. Die Junglöwen kamen so ins Umschaltspiel und konnten durch einen Gegenstoß von David More dann beim 5:5 wieder ausgleichen. Die Füchse kassierten bei diesem Gegentreffer zudem eine Zeitstrafe, die Hausherren konnten aber weiter vorlegen und den psychologisch wichtigen ersten Führungstreffer der Gäste verhindern.

Bis zum 11:10 blieb das Rückspiel in der Folge offen, dann aber sorgte ein Doppelschlag von Benedikt Kühn wieder für eine Drei-Tore-Führung bevor Marvin Siemer das 14:10 nachlegte. In der Folge wurde es - auch aufgrund einiger Wechsel unruhig. Die Füchse standen nun besser in der Deckung, die Löwen versuchten es mit einer Umstellung auf eine 5:1-Formation. Kenji Hövels reagierte umgehend mit einer Auszeit und sein Team legte danach durch Benedikt Kühn erstmals fünf Treffer zwischen sich und den Konkurrenten.

Mit diesem Abstand wurden beim 17:12 auch die Seiten gewechselt. Nach Wiederbeginn schien sich das Spiel dann aber zu wandeln: Auf beiden Seiten gab es nun Tempo, die Defensivreihen fanden keinen Zugriff. Die Rhein-Neckar Löwen schienen ins Spiel gefunden zu haben, als erst Valentin Willner und dann Lennart Karrenbauer den Abstand der Gäste auf drei Tore reduzierten, griff Kenji Hövels bereits sechs Minuten nach Wiederbeginn zur Auszeit - dabei führte sein Team beim Stand von 21:18 in der Addition weiterhin mit zehn Toren.

Doch die Füchse Berlin schienen nicht nur das Gesamtergebnis im Blick zu haben, sie schienen mit einem Sieg im Rückspiel den Titelgewinn unterstreichen zu wollen. Und dies sollte in der Folge gelingen. Spätestens mit dem 26:20 waren die Weichen gestellt: Die Rhein-Neckar Löwen mühten sich weiter nach Kräften, doch die Füchse Berlin behielten das Heft trotz einiger Wechsel in der Hand. Am Ende stand ein 34:25 auf der Anzeigetafel, als die Sirene den Jubel der Füchse über die Meisterschaft der A-Jugend auch auf dem Parkett startete. Für Kenji Hövels ein besonderer Titel, nachdem er diesen in der Jugend als Spieler mit den Füchsen feiern konnte, holte er ihn nun als Trainer.




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