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05.06.2023|Jugend|rwe

U17 gewinnt Final-Hinspiel deutlich

„Dieses Spiel verlief unerwartet deutlich", konstatierte Berlins Trainer Fabian Lüdke nach dem 31:19 (14:8)-Sieg gegen den HSV Hamburg im Finalhinspiel um die deutsche Meisterschaft der männlichen B-Jugend. Dass es so kam, gefiel im natürlich bestens. Die Füchse hatten sich unter der Woche ein klares Konzept zusammengelegt, wie sie die Stärken der Hanseaten neutralisieren wollten. „Die Jungs haben nahezu alle vorgaben umgesetzt", freute sich Lüdke. Die kompakte 6:0-Deckung ließ Hamburgs starke Eins-gegen-eins-Spieler nicht zur Entfaltung kommen, und weil die Hauptstädter auch das Tempospiel des HSV gut kontrollierten, gehen sie mit einem deutlichen Vorteil in den zweiten Vergleich am kommenden Samstag ab 19 Uhr in Hamburg.

Eine Hand ist am Pokal
© Bildnachweis: Sylvia Göres

Die körperlich überlegene Lüdke-Sieben legte ihr Angriffsspiel breit an und nutzte ihre Rückraum-Qualitäten gekonnt aus. Mit neun unterschiedlichen Torschützen machte sich zudem die Breite des Kaders bemerkbar, wobei Hamburgs Schlussmann Finn Knaack mit etlichen starken Paraden einen noch deutlicheren Unterschied auf der Anzeigetafel verhinderte. „Die Chancenverwertung war unser einziger kleiner Schönheitsfehler", so Lüdke. Bester Werfer der Partie war HSV-Akteur Leif Birger Oest mit elf Toren. Er erzielte somit mehr als die Hälfte der Treffer seines Teams.

Die Gäste boten den Einheimischen bis zum Stand von 6:5 Paroli und gerieten anschließend nach einer Unterzahlsituation deutlicher ins Hintertreffen (5:10). Von nun an wuchs die Lücke kontinuierlich an. „Wir fanden gegen Berlins stabile Abwehr keine richtigen Mittel und konnten heute auch unser Tempospiel nicht aufziehen. Insgesamt waren wir weit weg von dem, was wir in den zurückliegenden Spielen gezeigt haben. Wir machen der Mannschaft natürlich keinen Vorwurf. Es ist schön, dass wir im Finale stehen, und das sollen die Jungs im Rückspiel noch einmal genießen", so Hamburgs Jugend-Vorstand Stefan Schröder.




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