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11.04.2009|Vorbericht|LSt

Die Füchse fahren nach Lemgo

Nach dem Spiel am gestrigen Karfreitag gegen den Rekordmeister aus Kiel, geht es für die Bundesligaprofis der Füchse Berlin am Sonntag, den 12.04.09, in den Westen Deutschlands. Das Team um Trainer Jörn- Uwe Lommel fährt an diesem Tag zu seinem 14. Auswärtsspiel der laufenden Saison in die Lipperlandhalle zum TBV Lemgo. Die Partie wird um 17.00 Uhr von den Unparteiischen Uwe Prang und Uwe Reichl angepfiffen und zudem live auf hbl.tv zu sehen sein.

Der TBV Lemgo steht nach einer bisher sehr überzeugenden Saisonleistung mit 37:15 Punkten auf Platz 3 der TOYOTA Handball Bundesliga und darf somit noch auf das Erreichen der Champions League hoffen. Das überwiegend aus deutschen Spielern bestehende Team um Trainer Markus Baur zeigt sich in dieser Saison in überraschend guter Form und konnte schon einige Achtungserfolge feiern. Einen weiteren Leistungszuwachs gab es zudem vor einigen Wochen, als Nationalspieler Holger Glandorf von Nordhorn nach Lemgo wechselte und somit die Angebote aus Kiel und Mannheim ausschlug.
„Mit Holger Glandorf ist dem TBV eine sensationelle Verpflichtung gelungen. Mit diesem Kader kann der TBV in den nächsten Jahren oben mitspielen“, sagt Füchse Geschäftsführer Bob Hanning.
Nahezu alle Pflichtaufgaben konnte der TBV bisher souverän lösen, einzig die 27:33 Niederlage gegen die MT Melsungen kam unerwartet. Bei der recht deutlichen Niederlage gegen den HSV Hamburg am vergangenen Mittwoch zeigten die Lemgoer jedoch Nerven, sodass man im Lager der Füchse vielleicht doch auf einen Überraschungserfolg hoffen kann.

Während der TBV darum kämpft, sich am Ende der Saison unter den Top 3 der Liga wieder zu finden, geht es für die Füchse Berlin in dieser Partie vor allem um Wiedergutmachung. Den 10. Platz, auf dem die Füchse momentan stehen, werden sie wohl so schnell nicht verlassen. Jedoch gilt es vor allem, sich von der schwachen Leistung aus dem Hinspiel zu erholen, als man chancenlos vor 15.000 Zuschauern in der O2- World eine 27:35 Niederlage hinnehmen musste. Mit dem Einsatz von Konrad Wilczynski und Bartlomiej Jaszka kann auch in diesem Spiel noch nicht gerechnet werden, was die Aufgabe natürlich zusätzlich erschwert. „Das wird alles andere als einfach. Ich denke aber, wir sind gut vorbereitet und werden hoffentlich die Fehleranzahl im Gegensatz zum Hinspiel minimieren. Wenn wir das umsetzen, können wir zufrieden sein“, zeigt sich Geschäftsführer Bob Hanning zuversichtlich.




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