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10.04.2009|Spielbericht|RM - handball-world.com

Füchse Berlin auch gegen den THW Kiel in der O2-World chancenlos

Die Füchse Berlin kassierten auch in ihrem vorerst letzten Spiel in der O2-World mit 25:34 (9:17) gegen den THW Kiel eine deutliche Niederlage. Trotz der Niederlage bleiben die Füchse Berlin, die bereits am Sonntag beim TBV Lemgo antreten, auf dem zehnten Tabellenrang. Kiel festigte unterdessen weiter die Tabellenführung, mit vierzehn Plus- und zehn Minuspunkten Vorsprung auf die Verfolgerschaft, bei noch ausstehenden sieben Ligaspielen dürfte der Meistersekt in Kiel bereits in der Kühlung liegen. Bester Werfer bei Berlin war Michal Kubisztal, der wie Igor Anic und Christian Zeitz auf sieben Treffer kam.

Im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Manager Uwe Schwenker erlaubte sich der Serienmeister keine Schwächephase und dominierte die Hauptstadt-Handballer ab der fünften Minute. Mit den Treffern zum 1:0 und 2:1 durch Michal Kubisztal gingen die Füchse Berlin noch in Führung, dann sorgten zwei Treffer des Ex-Nationalspielers Christian Zeitz für den Ausgleich und die Gästeführung. Mit einem Strafwurf zum 3:4 erzielte Mark Bult in der 9. Minute nochmals den Anschluss, dann sorgten acht torlose Minuten für die Vorentscheidung. Der THW Kiel war zum 3:10 in der 16. Minute enteilt und erhöhte zur Pause noch auf 9:17.

Im Gegensatz zum letzten Auftritt in der Arena am Ostbahnhof gegen den SC Magdeburg zeigten sich die Gastgeber jedoch kämpferischer. Sie waren allerdings gegen den sportlich übermächtigen Gegner auch nach der Pause chancenlos. Der THW Kiel bestimmte das Spiel, setzte sich nach der Pause sogar auf 21:9 ab. Daraufhin begann Alfred Gislason zu Wechseln, brachte Moritz Weltgen und Börge Lund ins Spiel. An den Kräfteverhältnissen änderte sich weiterhin nichts, in der 49. Minute erhöhte Börge Lund sogar noch auf 30:17.

Auf Füchse-Seite wechselte auch Jörn-Uwe Lommel, bereits am Sonntag muss das Team zum Auswärtsspiel beim TBV Lemgo antreten. Während René Boese auf der rechten Außenbahn durchspielen musste, da Markus Richwien durch eine überraschende Blinddarm-OP in der Nacht zuvor ausfiel, kam auf Linksaußen Alexander Voß zum Einsatz. Der Nachwuchsspieler scheiterte allerdings zwei Mal an Thierry Omeyer und am Pfosten und muss weiterhin auf seinen ersten Bundesligatreffer warten. Die nächste Chance hat er bereits am Sonntag, da wie auch Spielmacher Bartlomiej Jaszka wird der Österreicher Konrad Wilczynski frühestens am kommenden Sonntag gegen Göppingen wieder auflaufen.

Nach dem das Spiel bereits früh entschieden war, vermieden beide Teams übernötige Härte. Der THW kassierte sogar nur eine Zeitstrafe im ersten Durchgang. Stattdessen bekamen die 14.526 Zuschauer, ein Block war durch einen Ticketing-Fehler nicht in den Verkauf gegangen, noch das eine oder andere Kabinettstückchen zu sehen, bis hin zu einem Kempa-Trick der Gäste. Die schalteten dann am Ende auch einen Gang zurück, das Ergebnis blieb mit 25:34 dennoch deutlich. Während sich bei den Füchsen Michal Kubisztal (7) und Mark Bult (6/2) an der Spitze der Torschützenliste eintrugen, überraschten beim THW Igor Anic und Christian Zeitz mit jeweils sieben Treffern.


Stimmen zum Spiel:

Alfred Gislason (Trainer THW Kiel):

Ich bin sehr zufrieden, dass wir gewonnen haben. Zufrieden bin ich auch mit der Art und Weise, wie dieser Sieg zustande kam. Angesichts der Ausfälle konnte man das vor dem Spiel nicht unbedingt erwarten. Marcus ist eine zentrale Figur in unserer Abwehr, durch seinen Ausfall wurde unsere Defensive besonders gefordert. Ich bin stolz, wie wir das ohne ihn hinbekommen haben. Filip und Nikola haben in der Mitte, Börge und Igor auf den Halbpositionen ganze Arbeit geleistet. Dahinter stand Titi, der 50 Prozent aller Würfe gehalten hat. Auch vorne haben wir nicht schlecht gespielt.
Das war heute ein ganz wichtiger Sieg für uns. Wir wollten konzentriert bleiben, das hat funktioniert. Das war ein schönes Spiel vor Ostern von uns - jetzt hat die Mannschaft ein bis zwei Tage frei.


Jörn-Uwe Lommel (Trainer Füchse Berlin):
Es war das erwartete Spiel - so ist es, wenn die Kräfte so unterschiedlich sind. Ohne Jaszka und Wilczynski waren wir nicht zu mehr in der Lage. Uns fehlten die Waffen, um Kiel ernsthaft zu gefährden und sind eindeutig an unsere Grenzen gestoßen. Letztlich haben wir gegen die weltbeste Mannschaft aber ordentlich verloren.




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