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13.09.2009|Spielbericht|RM - handball-world.com

Aufholjagd der Füchse kommt gegen Lemgo zu spät

Die Füchse Berlin mussten in ihrem ersten Heimspiel gegen den TBV Lemgo eine Niederlage einstecken. Obwohl 7.321 Zuschauer die Füchse fantastisch unterstützten, gaben sie die Führung im ersten Durchgang unnötig aus der Hand und erwischten nach der Pause einen schlechten Start. Obwohl die Füchse bis zum Ende kämpften, konnten sie einen 6-Tore-Vorsprung des TBV nur auf ein Tor verkürzen. Am Ende unterlagen die Füchse Berlin dem TBV Lemgo mit 26:29 (13:15). Erfolgreichste Torschützen der Berliner waren Bartlomiej Jaszka, Kjetil Strand und Konrad Wilczynski mit jeweils fünf Treffern.

Die Füchse Berlin und der TBV Lemgo waren jeweils mit einem Sieg in die neue Saison gestartet, dabei hatte der TBV sein erstes Spiel erst am Donnerstag bestritten. Für beide Teams ging es darum mit einem zweiten Sieg perfekt in die Saison zu starten. Für TBV-Trainer Volker Mudrow war es dabei erst sein vierter Arbeitstag, nachdem er am Donnerstag die Nachfolge des kurzfristig beurlaubten Markus Baur angetreten hatte. Auf Füchse-Seite absolvierte Trainer Dagur Sigurdsson sein zweites Pflichtspiel.

Den perfekten Einstand auf dem Spielfeld feierten dann auch die Füchse, gleich in der zweiten Minute parierte Silvio Heinevetter einen Strafwurf von Mark Schmetz. Damit ermöglichte er seinem Teamkameraden Sebastian Schneider mit einem Wurf aus dem Rückraum die Füchse in Führung zu bringen. In der Folge übernahmen die Gäste die Führung und legten immer wieder vor. Doch die Füchse zeigten sich druckvoll, engagiert und ebenbürtig, immer wieder konnten sie ausgleichen.

Mitte der ersten Halbzeit nahmen dann die Füchse das Heft in die Hand, mit seinem dritten Schlagwurf brachte Schneider die Berliner mit 6:5 in Führung, noch in derselben Minute erhöhte Konrad Wilczynski mit einem Tempogegenstoß auf 7:5. Obwohl Lemgo versuchte den Ball im RÜckraum schnell über Ferenc Ilyes, Michael Kraus und Rolf Hermann laufen zu lassen, scheiterten sie immer wieder am Abwehrbollwerk um die Füchse Torsten Laen und Stian Vatne.

Beim 9:6 in der 18. Minute reagierte dann TBV-Trainer Volker Mudrow mit einer Auszeit und weißt sein Team an mehr aus der Distanz zu werfen. Nach der Lemgoer Auszeit durften sich die Füchse über ein Comeback auf dem Spielfeld freuen. Nur neun Wochen nach seiner Bandscheibenoperation feierte Michal Kubisztal seinen Einstand auf dem Spielfeld.

Spielerisch hatte nun aber der TBV zu Feiern, nach dem 11:7 für die Füchse in der 23. Minute folgten zwei Treffer von Ilyes, danach traf Florian Kehrmann zwei Mal in Folge bevor Daniel Kubes die Lemgoer mit 11:12 in Führung brachte. Obwohl sich die Füchse wieder fangen rettet der TBV die Führung zum 13:15 in die Pause, auch weil die Füchse eine Überzahlsituation mit 1:2 verloren.

Nach der Pause legten dann die Gäste los wie die Feuerwehr. Als Florian Kehrmann mit einem Tempogegenstoß trifft und dabei mit Silvio Heinevetter zusammenstößt steht es bereits 14:20. Nach einer kurzen Behandlungspause können beide weiterspielen. Bei den Füchsen war in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs zu viel Sand im Getriebe, immer wieder rieben sie sich im Angriff an der TBV-Abwehr auf. Als Konrad Wilczynski zudem in der 46. Minute zum zweiten Mal an Jesper Larsson scheiterte schien die Partie schon fast verloren.

Doch die Füchse gaben nicht auf, kämpften weiter und konnten den Rückstand wieder verkürzen. In der 54. Minute traf Bartlomiej Jaszka zum 24:25, es fehlte nur noch der Ausgleichstreffer und das Spiel wäre wieder offen gewesen. Obwohl die Füchse jetzt sehr dynamisch und druckvoll agierten behielte das TBV-Team die Nerven. Glandorf und Kraus bauten die Führung wieder auf 24:27 aus, ein weiterer Schlagwurf von Schneider kam bereits zu spät um das Spiel noch zu kippen. Am Ende gewann der TBV Lemgo mit 26:29 und Neu-Trainer Volker Mudrow konnte an seinem vierten Arbeitstag den zweiten Sieg feiern.


Stimmen zum Spiel:

Volker Mudrow, Trainer TBV Lemgo:
Das waren zwei wichtige Punkte, denn Berlin war noch stärker als letztes Jahr. Berlin hat sich gut verstärkt. Als wir in der ersten Halbzeit mit drei Toren zurücklagen sind wir ruhig geblieben und konnten uns dann steigern. WIr haben die nötige Geduld gezeigt und hatten in der zweiten Halbzeit einen sehr guten Start.

Dagur Sigurdsson, Trainer Füchse Berlin:
Das war ein tolles Spiel von Lemgo. Wir haben zu viele technische Fehler gemacht, die Lemgo zu Gegenstößen nutzen konnte. Aber die Füchse hatten eine gute kämpferische Einstellung und wir haben uns in der zweiten Halbzeit nochmals herangekämpft. Wir haben in diesem Spiel sehr viel gelernt und werden weiter daran arbeiten.

Bob Hanning, Geschäftsführer Füchse Berlin:
Das war eines der vier Topteams, dafür waren die ersten 20 Minuten fast zu gut. Die Art und Weise mit der die Mannschaft auftritt stimmt und ich bin ganz zufrieden mit der Leistung. Gegen die ersten Vier Teams darf man zuhause auch verlieren.




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