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12.12.2009|Information|GLa

Interview mit Petr Stochl

Petr, du spielst seit 2006 bei den Füchsen. Fühlst du dich inzwischen heimisch in Berlin?

Ja sehr, ich bin nun schon seit 3,5 Jahren in der Hauptstadt und Berlin ist eine sehr schöne Stadt mit vielen tollen Angeboten. Meine Heimstadt ist zwar Pilsen, aber trotzdem bin ich und meine Familie in Berlin zufrieden.


Das ist nun dein drittes Jahr in der Hauptstadt. Was hat sich für dich persönlich bei den Füchsen geändert und welches Ziel hast du mit den Füchsen in dieser Saison?

Diese Saison ist für mich persönlich eine ganz andere. Wir haben einen neuen Trainer und wieder neue Spieler verpflichtet. Meine Position ist jetzt auch eine ganz andere, ich spiele jetzt selten und das ist für mich natürlich ungewohnt….Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich wenn ich auf dem Spielfeld stehe, guten Handball zeige.

Eure Auswärtsbilanz ist bislang sehr positiv. Vor heimischer Kulisse gab es in der laufenden Saison noch wenig zu feiern. Wie wichtig sind die nächsten 3 Heimspiele im Dezember für euch und eure Fans?

Ja das stimmt. Unsere Fans sind einfach weltklasse und so ist es natürlich schade, dass wir zu Hause noch nicht so oft  punkten konnten. Die nächsten 3 Heimspiele sind für uns genauso wichtig wie alle anderen Spiele auch. Doch gerade vor heimischer Kulisse müssen wir kämpfen und Siege einfahren.


Mit Silvio Heinevetter hast du einen sehr starken Konkurrenten. Wie verstehst du dich privat  mit ihm?

Natürlich sind wir Konkurrenten aber ich habe mit ihm ein normales Verhältnis, wie mit jedem anderen aus meiner Mannschaft.
 
Du spielst auch noch im Nationalteam von Tschechien. Wie siehst du deine Chancen im Bezug auf die Europameisterschaft im Februar?

Ich kann nur sagen, dass unser Team jetzt das stärkste seit Jahren ist. Aber unser Kader ist relativ klein und jede Verletzung ist ein großes Problem für uns. Schon 2 Spieler müssen bei uns aussetzten, Horák aus Göppingen und Juříček aus Montpellier sind beide verletzt.
 
Wie gehst du mit der Doppelbelastung Nationalmannschaft und Liga Alltag um?

Diese Doppelbelastung ist für mich enorm wichtig. Die Bundesliga ist ziemlich anstrengend, sowohl für den Körper, als auch für den Kopf. Die Nationalmannschaft ist für meinen Kopf Ruhezeit und Erholung, ich bin ein paar Tage in meiner Heimat Tschechien und sehe viele alte Freunde.
 
Dein Tipp: Welchen Platz belegen die Deutschen und die Tschechen bei der EM?

Tschechien      1. Platz
Deutschland    2. Platz 

Welchen  Platz belegen die Füchse am Ende der Saison?

Das kann ich nicht genau sagen, aber ich bin mir sicher, dass wir am Ende besser dastehen, als in der letzten Saison.





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