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Füchse BerlinFüchse Berlin
20.11.2004|Information|on

Weiter zuhause ungeschlagen!

Mit einem deutlichen 31:25 (12:10)-Sieg blieben die Füchse am Samstag auch im sechsten Heimspiel ungeschlagen. Nach Schlafwagenhandball beider Teams in den ersten 30 Minuten, agierten die Füchse im zweiten Spielabschnitt deutlich aktiver und energischer und erspielten sich nach 49 Minuten eine 10-Tore-Führung. Im Gefühl des sicheren Sieges und aufgrund einer sehr offensiven Abwehr des DHV kamen die Anhalter noch einmal auf 4 Tore heran, am Ende war es aber ein verdienter Sieg der Berliner.


Die Füchse starteten gut in die Partie, legten eine schnelle 6:2-Führung vor, da Dessau im Angriff sehr blass blieb, Ohle im Tor einen guten Tag erwischte und die Füchse ihre Chancen verwerten konnten. Plötzlich kam aber eine ungeahnte Siebenmeterschwäche auf, Mathews, Matz und Rivera kriegen den Ball nicht an Rösicke vorbei, zudem häuften sich nun die Ballverluste im Angriff, sodass Dessau beim 8:8 nach 24 Minuten wieder Oberwasser bekam. Zudem sah Jörg Hok schon nach 27 Minuten eine unumstrittene Rote Karte, nachdem er Steve Baumgärtel im Sprung den Wurfarm zurückgezogen hatte. Glücklicherweise traf nun Hartensuer vom Siebenmeterpunkt und Ohle zeigte sich bei zwei Strafwürfen des DHV in Bombenform. Das sehenswerteste Tor des Tages durch Viktor Pohlack, der von Linksaußen einen Dreher schaffte, sorgte dann trotz vieler technischer Fehler für eine 12:10-Führung zur Pause. Gunter Funk, Trainer der Spreebirds-Frauen, mochte da noch nicht an einen Heimsieg glauben. "Unansehnlicher Schlafzimmerhandball" lautete sein Kommentar zu den ersten 30 Minuten.

Das sollte sich nach der Pause ändern. Mit Marc Pieper, Marc Hartensuer und Sebastian Roemling kam Tempo ins Spiel, Rivera machte Druck und die gesamte Mannschaft zeigte deutlich mehr Zug zum Tor, suchte und fand die Lücken in der Dessauer Abwehr. Über 16:11 (35.) warfen sich die Füchse bis zum 28:18 eine beruhigende Führung heraus. Zu beruhigend für die Hauptstädter offenbar, denn als Dessau seine Abwehr auf eine offensive 4:2-Variante umstellte, kam plötzlich ein Bruch ins Spiel der Berliner. Sechs Tore in Folge erzielte der DHV, beim 28:24 fünf Minuten vor dem Abpfiff nahm Georgi Sviridenko die dringend benötigte Auszeit. Als danach Viktor Pohlack eine Zeitstrafe bekam, Andreas Sprecher im DHV-Tor eine Galnzparade zeigte, war der DHV drauf und dran, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Aber ein Stürmerfoul gegen Marc Pieper verdarb die Offensivbemühungen der Anhalter. Marc Hartensuer mit seinem 3. verwandelten Siebenmeter und zweimal Dennis Mathews machten in den Schlussminuten den Sieg perfekt.

"Das waren wichtige Punkte gegen den Abstieg", sagte ein erleichterter Füchse-Manager Mike Männel. "Unser Ziel war, möglichst schnell Sicherheit zu haben und Punkte zu hamstern. Zur Euphorie besteht trotz 12:10 Punkte und Platz 7 kein Anlass, denn jetzt kommen die schweren Brocken in Delitzsch und gegen Stralsund."

Übrigens war der RBB heute mit einem Kamerateam im Fuchsbau. Einen Zusammenschnitt des Spiels gibt es am Sonntagabend ab 22.00 Uhr in der Sendung "Sportplatz" zu sehen.

Tore Füchse: Pohlack 7, Mathews 7/1, Rivera 5, Hartensuer 5/3, Deffke 4, Roemling 2, Matz 1

Tore Dessau: Kern 5, Baumgärtel 5/3, Heinemann 4/1, R. Stojan 4, Matschos 3, Heddrich 2, Langen 1, Schöne 1

Siebenmeter: 4/7 - 4/7

Zeitstrafen: 10 - 18 Minuten

Disqualifikation: Hok (27., wegen groben Foul), Rivera (59., wegen 3x2Min), Kern (59., wegen 3x2 Min)

Zuschauer: 800

Spielfilm: 2:0 (4.), 6:2 (14.),6:5 (18.), 8:8 (24.), 12:10 (30.) - 15:11 (33.), 19:13 (39.), 22:15 (42.), 24:16 (44.), 28:18 (49.), 28:24 (55.), 31:25 (60.)




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