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17.02.2010|Spielbericht|RM - handball-world.com

Füchse unterliegen Flensburg unglücklich

Über 60 Minuten hatten sich die Füchse gegen die SG Flensburg-Handewitt einen heißen Kampf geliefert. Am Ende reichte es nicht, Neuzugang Ivan Nincevic scheiterte in der Schlusssekunde an Flensburgs Keeper Sjöstrand. Damit hatten die Füchse den Ausgleich verpasst, am Ende unterlagen sie 25:26 (11:12). Erfolgreichster Torschütze war Torsten Laen (7), der nur von seinem Landsmann Lars Christiansen (8/5) im Flensburger Tor übertroffen wurde.

Es sollte das Spiel von Ivan Nincevic werden beim ersten Füchse-Heimspiel im Jahr 2010. Er erzielte den ersten Treffer für die Füchse an diesem Abend, kurz danach schied er allerdings nach einem rüden Foul am Kreis und der folgenden Zeitstrafe schon in der zweiten Minute aus. Dennoch gelang es den Gastgebern mit 3:1 in Führung zu gehen. Doch Flensburg kam in Fahrt und konnte in der 9. Minute durch einen Kraftwurf von Oscar Carlen auf 4:4 ausgleichen. Es gelang in der Folge keinem der beiden Teams sich abzusetzen, die Führung wechselte nahezu im Minutentakt. Bei den Berlinern erwischte besonders Mark Bult einen guten Start und steuerte in Hälfte eins vier Tore zu. Beim Stand von 11:12 gingen die Mannschaften dann in die Pause.

Die Gäste kamen nach dem Seitenwechsel frischer zurück auf die Platte und gingen folgerichtig mit 12:15 in Führung. Immer wieder war es Carlen der im Angriff Akzente setzte. Doch über den Kampf hielten die Füchse Berlin den Anschluss. Die mit 8.461 Zuschauern fast ausverkaufte Max-Schmeling-Halle stärkte dem Team lautstark den Rücken. Mit Erfolg, denn mit einem seiner starken Schlagwürfe glich Kjetil Strand in der 43. Minute zum 17:17 aus. Als dann Neuzugang Nincevic im folgenden Tempogegenstoß mit einem Dreher den Führungstreffer markierte, griff SG-Coach Per Carlen zur grünen Karte. In der 47. Minute brachte er dann auch Johan Sjöstrand, nachdem Dan Beutler nach einer guten ersten Halbzeit schlechter in den zweiten Durchgang gestartet war. Bei den Füchsen stand von Beginn an Silvio Heinevetter im Kasten und zeigte eine ordentliche Leistung. Dennoch konnte er den Führungstreffer zum 20:21 vom Siebenmeterpunkt nicht verhindern, mit dem Lars Christiansen seinen achten Treffer erzielte.

Für die Schlussphase brachte Dagur Sigurdsson dann aber doch Petr Stochl, der sich postwendend mit einer Glanzparade bedankte. Ivan Nincevic schien unterdessen zum tragischen Held zu werden, indem er nach Pass von Jaszka frei an Sjöstrand scheiterte. Bereits zuvor hatte er einen Heber von Außen an die Latte setzte. Dreieinhalb Minuten vor dem Schlusspfiff ging die SG Flensburg-Handewitt dann mit 23:25 in Führung. Genau 59 Sekunden vor dem Schlusssignal erhielten die Füchse Berlin noch einen Siebenmeter zugesprochen, den Mark Bult zum 25:26 verwandelte. Damit war die Chance auf das Unentschieden noch gegeben, tatsächlich kamen die Berliner nochmals in Ballbesitz. Doch wieder war es Nincevic, der in letzter Sekunde am Flensburger Keeper Sjöstrand scheiterte. Die Gäste nahmen damit zwei sehr glückliche Auswärtspunkte mit an die Förde.

Stimmen zum Spiel:

Dagur Sigurdsson - Trainer Füchse Berlin:
Wir sind unheimlich enttäuscht nach diesem Spiel. Wir haben teilweise sehr gute Chancen gehabt und man hatte das Gefühl, dass sich das Spiel in unsere Richtung dreht. Spielerisch bin ich dennoch insgesamt zufrieden. Ich bin auch sehr zufrieden mit den Zuschauern, wenn das so weiter geht, haben es die Mannschaften die hier herkommen immer sehr schwer in der Max-Schmeling-Halle zu bestehen.

Per Carlen - Trainer SG Flensburg-Handewitt:
Wir haben heute viel Glück gehabt. Es ist eine gute Moral in unserer Mannschaft und die Jungs haben sehr gut gekämpft. Trotz der 23:21 Führung der Füchse und guter Stimmung in der Halle kamen wir zurück und haben am Ende gewonnen.




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