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28.01.2005|Information|on

Auch auswärts mal was reißen - Füchse müssen nach Altenholz

Die bisherige Auswärtsbilanz der Füchse ist ernüchternd: ein Sieg in Varel, ein Unentschieden in Wuppertal. Auf fremden Parkett will den Berlinern nicht gelingen, womit sie im Saisonverlauf das heimische Publikum schon oft begeistert haben. Am Samstag steht der nächste Versuch an, in der Fremde zu punkten. Es geht zum Kieler Vorortklub TSV Altenholz.


Gegen die Truppe von Trainer Wolfgang Schwenke feierten die Füchse in der Hinrunde im heimischen Fuchsbau nach zwei gemeinsamen Zweitligajahren den erste Sieg überhaupt. Altenholz legte zu Beginn der Saison einen klassischen Fehlstart hin, holte aus den ersten sechs Spielen nur drei Punkte. Mittlerweile hat sich die Mannschaft gefunden und ist auf dem Weg aus dem Tabellenkeller. Derzeit stehen sie punktgleich mit den Füchsen auf Platz 10.

"Wir wollen endlich anfangen, auch auswärts Punkte zu holen", gibt Füchse-Coach Georgi Sviridenko die Marschroute aus. "Chancen dazu haben wir immer, ob wir die Chancen nutzen, ist allerdings eine andere Frage." In Altenholz sei dazu schon eine optimale Leistung erforderlich. Mindestens 30 Tore müsse man werfen, glaubt der Trainer, nur dann habe man überhaupt eine Siegchance. In der letzten Saison warf man genau 30 Tore und verlor denkbar knapp mit 30:31.

Ein großer Nachteil bei der Mission "Auswärtspunkte" ist allerdings die lange Fahrt an die Ostsee. Um 11.00 Uhr startet der Füchse-Bus, "nach so einer langen Fahrt werden wir nicht unsere beste Form abrufen können", glaubt Sviridenko.

Immerhin sind alle Spieler an Bord, als zweiter Torwart wird nun dauerhaft Patrick Ziebart mitreisen. "Patrick ist ohne Beschränkungen spielberechtigt per Doppelspielrecht, während wie bei Carsten von Nahmen aufpassen müssen, dass er nicht mehr als zweimal nacheinander auf dem Spielberichtsbogen steht", gibt Sviridenko einen Einblick in die Durchführungsbestimmungen des DHB.




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