Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
11.09.2010|Spielbericht|RM

Jungfüchse ohne Punkte im Berlin-Brandenburg-Derby


Als Außenseiter waren die Jungfüchse nach Potsdam gereist, dennoch wollten sie sich beim Nachbarn gut verkaufen. Gelungen war dies allerdings nur in der ersten Halbzeit. Zwar gelang kurz nach der Pause von Kapitän Sebastian Roemling noch die Führung zum 14:13, dann folgten zehn torlose Minuten und sechs Gegentreffer. Am Ende fiel die Niederlage mit 23:31 (12:13) aber doch etwas zu hoch aus. Bester Torschütze war der gebürtige Potsdam Fabian Böhm (6/2), bester Spieler Geburtstagskind Sebastian Roemling (5).

Es war eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte für Füchse-Trainer Alexander Haase und Neuzugang Fabian Böhm. Beide kommen aus Potsdam und waren viele Jahre beim VfL aktiv, den Rückraumspieler zog es zwischenzeitlich zum SC Magdeburg, bevor er diese Saison nach Berlin wechselte. Nicht nur die beiden, die gesammte Mannschaft wollte im Berlin-Brandenburg-Derby beweisen, dass sie als Aufsteiger auch in der zweithöchsten Spielklasse mithalten können. In der ersten Halbzeit ging der Plan auf, wenn auch Potsdam durchweg führte. Die Jungfüchse ließen sich nicht abschütteln und vor allem Kapitän Sebastian Roemling glänzte am Kreis. Trotz eines Rückstandes war zur Pause beim 12:13 damit noch alles offen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang dann zunächst Bengt Bornhorn der Ausgleich, bevor Sebastian Roemling in der 32. Minute zur einzigen Füchse-Führung traf. Das 14:13 hatte allerdings nicht lange Bestand, es dauerte fast zehn Minuten bis Rico Litzinger das 15. Füchse-Tor erzielte. In der Zwischenzeit war der VfL Potsdam nicht untätig, mit sechs Treffern zogen die Hausherren auf 19:14 davon, bevor Litzinger wieder traf. In dieser schwierigen Phase machte sich bei den Gastgebern die Erfahrung und die nötige Abgeklärtheit bezahlt. Die Berliner waren dafür zu nervös, leisteten sich zu viele Fehlwürfe und verloren allein in vier Angriffen nacheinander den Ball ohne einmal auf das Tor geworfen zu haben. Zwar berappelte sich das Team von Alexander Haase wieder, den Rückstand konnten sie allerdings nicht mehr aufholen. In den letzten Minuten erhöhten die Brandenburger sogar bis zum Endstand auf 31:23, der verdiente Sieg des VfL fiel damit allerdings etwas zu hoch aus.




Weitere News

25.02.2026|Information|pst

Zweitspielrecht für Youngster Lauro Pichiri

Der Rechtshänder, der als Kapitän der zweiten Mannschaft einen rasanten Aufstieg bei den Füchsen Berlin erlebt, geht einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung. Per Zweitspielrecht wird er in der 2. Handball-Bundesliga Spielpraxis auf höchstem Niveau erfahren, und zwar beim HC Elbflorenz ...

24.02.2026|Vorbericht|pg

Viertelfinale erreicht, aber die CL-Gruppenphase geht weiter

Nachdem die Füchse Berlin vorzeitig das Ticket für das Viertelfinale der Machineseeker EHF Champions League gebucht haben, ist die Gruppenphase trotzdem noch nicht beendet. Drei Spiele stehen noch an, das erste davon an diesem Donnerstag, 26. Februar, um 18.45 Uhr, im Fuchsbau gegen Industria ...

22.02.2026|Spielbericht|pst

Ohne großen Glanz zu zwei Auswärtspunkten

Auswärts beim Aufsteiger Bergischer HC mussten sich die Füchse Berlin die zwei Zähler in der DAIKIN Handball-Bundesliga ordentlich erarbeiten. Sicher war der Erfolg beim 35:28 (17:13) lange Zeit nicht, dennoch überstand das Team schwierige Phasen, wie fast zehn Minuten ohne Tor.

20.02.2026|Vorbericht|pg

Von Bukarest weiter zum Bergischen HC

Nachdem die Füchse Berlin sich auch in der Königsklasse mit einem 27:21-Erfolg gegen Dinamo Bucuresti aus der Winterpause zurückmeldeten und dadurch zugleich das vorzeitige Ticket für das Viertelfinale lösten, geht es nonstop weiter nach Düsseldorf. Am Sonntag um 18 Uhr ist der Gegner in der ...

19.02.2026|Spielbericht|pst

Füchse erreichen CL-Viertelfinale vorzeitig

Nach elf von 14 Gruppen-Spieltagen der Machineseeker EHF Champions League haben die Füchse Berlin bereits Platz zwei und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale sicher. Auswärts bei Schlusslicht Dinamo Bucuresti war es beim 27:21 (13:12) ein hartes Stück Arbeit.