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05.10.2010|Information|TnB

Überblick: Juniorfüchse und Jungfüchse nach dem Saisonstart

Die erste Saisonphase ist abgeschlossen. Die Juniorfüchse und Jungfüchse haben ihre ersten Begegnungen mehr oder weniger erfolgreich bestritten. Das gibt uns die Möglichkeit den Saisonstart des Unterbaus der Füchse Revue passieren zu lassen.

Das Juniorteam von Alexander Haase spielt seit dem Aufstieg im letzten Jahr in der zweiten Handball Bundesliga. Den großen Unterschied der zwischen der Regionalliga und der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands herrscht, musste die Mannschaft, mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren die jüngste in der Liga, schon in den ersten beiden Saisonspielen kennen lernen. Gegen den TUSEM Essen (32:24) und Lokal Rivale Potsdam (31:23) gab es in den Auswärtsspielen zwei Niederlagen mit jeweils acht Toren. Am dritten Spieltag kam der Ex-Bundesligaklub Wilhelmshavener HV (26:29) nach Berlin. Auch hier zeigte man, wie bereits in den Spielen davor, dass man durchaus mithalten kann. Doch aufgrund fehlender Erfahrung und mangelnder Kraft- und Konzentrationsreserven entschieden sich die Spiele ab der 40. Minute zu Gunsten der Gegner. „Ein paar Schwächephasen reichen in dieser Liga schon aus, um auf die Verliererstraße zu gelangen. Wenn wir eine konstante und konzentrierte Leistung über 60 Minuten zeigen können, haben wir gegen jeden Gegner eine Chance“, so Coach Haase.
Das bestätigte die Mannschaft im nächsten Spiel gegen den hoch favorisierten HC Empor Rostock. Nach einem großen Kampf und toller spielerischer Leistung verlor man nur knapp mit einem Tor gegen die Mecklenburger (30:29).
 
Am fünften Spieltag reiste der VfL Edewecht nach Berlin ins Horst-Korber-Sportzentrum. Es war endlich soweit. Die Juniorfüchse verbuchten ihren ersten Punkt (31:31). Doch die Freude wurde durch den leichtfertig verschenkten Sieg ein wenig getrübt. Fünf Minuten vor Abpfiff lag man mit einem 4 Tore- Vorsprung in Front, ließ den Gegner aber wieder herankommen. In den letzten drei Sekunden erzielten die Ammerländer per Freiwurf noch den Ausgleich.
Am letzten Wochenende reiste das Juniorteam nach Nordhorn. In Niedersachsen reichte eine sehr gute Leistung in Hälfte Zwei nicht aus, um die drohende Niederlage mit 5 Toren abzuwenden (35:40), da man im ersten Durchgang völlig neben sich stand. Bereits am Samstag spielt das Juniorteam ihr drittes Heimspiel in dieser Saison. Am 09.10.2010 um 18:30 Uhr im Horst-Korber-Sportzentrum treten die Berliner gegen den TSV Altenholz an.Somit können die Juniors noch nicht ganz mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, dennoch erkennt man viel versprechende Ansätze auf die sich aufbauen lässt. Wir drücken für die kommenden schweren Spiele gegen Altenholz, Hildesheim und Minden kräftig die Daumen und würden uns freuen, wenn Sie unsere Jungs am Wochenende unterstützen.
 
Bei den Jungfüchsen hingegen lief es da schon besser. Sie wurden in ihren Altersklassen ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Die von Füchse Geschäftsführer Bob Hanning trainierte A-Jugend siegte in den ersten drei Spielen äußerst souverän. Mit 32 Toren Abstand (45:13) siegte man gegen die Jugendmannschaft aus Bad Schwartau. Mit beachtlichen 44 Toren Unterschied (58:14) gewann man gegen den LHC Cottbus. Das dritte Heimspiel der Saison konnte man ebenfalls erfolgreich gestalten. Ein 37:19 Sieg gab es gegen die Spielgemeinschaft aus Lichtenrade/Preußen. Am vergangenen Wochenende kam es dann zum ersten Punktverlust. Gegen die SG Hamburg Nord kam das Team um Jugendnationalspieler Ramon Tauabo nicht über ein 29:29 Unentschieden hinaus. „Ich bin mit dem Saisonstart eigentlich sehr zufrieden, da auch unsere Konkurrenten schon gepatzt haben. Dennoch sollten wir auf uns schauen und in jedem Spiel unsere Hundert Prozent geben. Mit halber Kraft wird es gegen jeden Gegner schwer“, bilanzierte Hanning.

Die B und C-Jugend von Jugendkoordinator Andreas Westram sind wie die erste Bundesligamannschaft der Füchse bisher ungeschlagen. Die ersten drei Partien wurden alle mit weit mehr als 14 Toren Unterschied gewonnen.
 
Zusammengefasst, kann man daher von einem gelungenen Saisonauftakt des Unterbaus der Füchse sprechen. Eins steht mit Sicherheit fest, um die Zukunft der Füchse muss einem nicht bange werden!




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