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27.12.2010|Information|RM

Füchse Berlin verpflichten Evgeni Pevnov

Die Berliner Bundesliga-Handballer verpflichten zur kommenden Spielzeit den Russen Evgeni Pevnov. Der 21-jährige Kreisläufer spielt derzeit beim Ligakonkurrenten TSG Ludwigshafen und überzeugte auch beim Gastspiel in Berlin neben seiner Torgefährlichkeit durch seine Abwehrarbeit im Innenblock. Pevnov erhält bei den Füchsen einen 2-Jahresvertrag und soll vor allem die Abwehr verstärken. Colja Löffler wird dafür ab der kommenden Saison mit Ivan Nincevic das Gespann auf Linksaußen bilden.

Evgeni Pevnov ist zwar in Russland geboren, kam aber bereits als Kind nach Deutschland, spricht hervorragend Deutsch und begann beim TV Hemsbach Handball zu spielen. Trotz seiner jungen Jahre war er unter anderem in der Jugend des SC Magdeburg und des ThSV Eisenach aktiv, bevor er 2008 zum damaligen Zweitligisten nach Friesenheim wechselte. Zunächst noch mit einem Zweitspielrecht beim TV Hochdorf ausgestattet, ist er inzwischen einer der Leistungsträger von TSG-Trainer Thomas König. In der laufenden Saison erzielte der 16-fache russische Juniorennationalspieler in 18 Spielen 63 Tore.

"Ich freue mich auf den Wechsel zu den Füchsen, dort erwartet mich eine spannende Herausforderung", kommentiert Pevnov seinen Wechsel. Ausgerechnet in Berlin zeigte er sein bislang bestes Saisonspiel, erzielte neun Tore und hatte maßgeblichen Anteil, dass die Berliner beim 36:32-Heimsieg über den Aufsteiger mehr Mühe hatten, als ihnen lieb war. Ansonsten verfolgt er die diesjährige Entwicklung der Füchse vor allem über das Fernsehen und das Internet. "Die Füchse spielen eine beeindruckende Saison, man hat in den letzten Spielen aber auch gesehen, dass das an die Substanz geht", analysiert Pevnov.

"Wir haben Evgeni Pevnov vor allem verpflichtet um die Abwehr zu verstärken. Der hervorragende Saisonverlauf liegt zu großen Teilen an der Abwehr und dem Zusammenspiel mit dem Torhüter, hier wollen wir weiter Wert auf Qualität legen", erklärt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Trainer Dagur Sigurdsson kommt dabei entgegen, dass Pevnov einerseits mit 21 Jahren noch sehr jung ist und andererseits als Kreisläufer auch Entlastung für Torsten Laen bringen kann. "Der Kader wird damit noch flexibler und wir werden noch stärker variieren können", erklärt Hanning.

Während Laen und Pevnov in der kommenden Spielzeit ein Gespann auf der Kreisläuferposition und im Innenblock der Abwehr bilden werden, bekommt Colja Löffler eine neue Rolle zugedacht. "Colja Löffler wird gemeinsam mit Ivan Nincevic das Gespann auf der linken Außenposition bilden, außerdem planen wir mit Colja in offensiven Abwehrformationen auf der vorgezogenenen Position" erklärt Hanning das neue Aufgabenfeld für den 20-jährigen Berliner.




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