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06.03.2011|Information|TnB

Jungfüchse gewinnen Spitzenspiel

Die A-Jugend der SG Spandau/Füchse Berlin hat am vergangenen Wochenende das Spitzenspiel gegen die SG Flensburg/Handewitt deutlich mit 28:20 für sich entscheiden können. Im Gipfeltreffen der beiden besten Mannschaften in der Regionalliga Nordost war der breitere Kader der Berliner ausschlaggebend für den Erfolg. In einer Partie auf sehr hohem  Niveau zeigten die Hauptstädter vor der versammelten Berliner Handballprominenz vor allem in der Abwehr eine meisterliche Leistung.

Die Flensburger Gäste, die vor zwei Jahren mit dieser Mannschaft Deutscher Meister wurden, mussten ersatzgeschwächt nach Berlin reisen. Mit den Rückraum-Spielern Philipp Meyer und Tim Witte, der kompletten Rechtsaußen-Besetzung Lukas Otte und Fabian Wünsch und den beiden Jugend-Nationalspieler Max Lipp und Paul Weidner mussten die Flensburger gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten. Auf Berliner Seite war man vor dem Spiel aber dennoch gewarnt. Im Hinspiel gab es die erste und einzige Niederlage im bisherigen Saisonverlauf für die Jungfüchse.
 
In den Anfangsminuten der Partie hielten sich die beiden besten Angriffsreihen der Liga in der ausverkauften Sporthalle in der Cyclopstraße zunächst vornehmlich zurück. Über 3:1, 5:3 und 7:5 konnten sich die Jungfüchse einen ersten Vorteil erarbeiten, ehe die Nordlichter in der 23. Minute auf 8:8 egalisieren konnten. Nun kam der Auftritt vom überragenden Berliner Torhüter Maximilian Kroll. Fast 15 Minuten blieb der Keeper der Füchse ohne Gegentor. Mehrere hundertprozentige Chancen der Flensburger wusste Kroll mit spektakulären Paraden zu vereiteln. Beim Stande von 13:8 ging es für beide Mannschaften in die Kabine. Die Stimme der Füchse Berlin, Markus Assemacher, heizte den über 300 Zuschauern in der Halbzeitpause mächtig ein und sorgte für eine tolle Stimmung auf den Rängen.
 
Kurz nach Wiederanpfiff der Partie kam es dann zur Entscheidung. Eine doppelte Überzahl nutzte die Mannschaft von Trainer und Füchse Geschäftsführer Bob Hanning eiskalt aus und zog auf 16:8 davon. Anschließend gelangen den kämpferischen Gästen drei Treffer in Folge zum 11:16 in der 40. Minute. Doch den Vorsprung von fünf Toren konnten die Jungfüchse dank ihrer bärenstarken Abwehr über 18:12, 20:15 und 24:19 bis zur 55. Minute konstant halten. Mit Standing Ovations wurden die Spieler in den letzten Minuten begleitet. Den Schlussstrich der Begegnung zog Fabian Wiede mit einem wundeschönen Kempa Trick. Mit 28:20 gewannen die Jungfüchse das Top Duell gegen die SG Flensburg/Handewitt.
 
 „Es war sehr schade, dass die beiden besten Teams der Liga nicht in Bestbesetzung gegeneinander antreten konnten. Es hätte allen Beteiligten wahrscheinlich noch mehr Spaß gemacht, wenn alle Leistungsträger bei Flensburg mit dabei gewesen wären. Wir haben dennoch ein sehr gutes Jugendspiel gesehen, indem unsere Abwehr, unsere beiden Torhüter und die Breite unseres Kaders heute spielentscheidend waren, “ sagte ein äußerst zufriedener Berliner Trainer Bob Hanning.




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