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13.08.2011|Information|SvN

Ein Fuchs mit dem härtesten Wurf der Liga

Füchse brillieren normalerweise mehr durch ihren Verstand, als durch bloße Kraft. Intelligenz und Listigkeit gehören zu ihren Markenzeichen. Doch in der Toyota Handball-Bundesliga ist neben diesen Eigenschaften vor allem körperliche Präsenz, Durchsetzungsvermögen und Härte erforderlich. Alexander Petersson von den Füchsen Berlin beweist eindrucksvoll, dass ein „Jäger“ nicht nur gut zielen, sondern auch den Ball wuchtig ins Tor befördern kann. Da staunt sogar die Konkurrenz.

In der Ernst-Grube-Halle von Leipzig kam es zum Showdown der besten Ballermänner der Liga. In einem Wettbewerb von „Sport Bild“ wurde ein Tor mit Geschwindigkeitsmessung präpariert, um den Akteur mit dem härtesten Wurf zu ermitteln. Die besten Schützen aus den Vereinen der Bundesliga waren vor Ort. Lars Kaufmann von der SG Flensburg-Handewitt und der Weltklassespieler Filip Jicha vom THW Kiel galten im Vorfeld als Favoriten auf den Sieg. Vom amtierenden Meister HSV Hamburg wurde Domagoj Duvnjak ins Rennen geschickt.
 
Doch anders als in der vergangenen Bundesliga-Saison wurden diesmal sogar Kiel und Hamburg von den Berlinern in ihre Schranken verwiesen. Alexander Petersson verwies mit einem brachialen 119 km/h Wurf  seine Mitstreiter auf die Plätze. Für den Isländer sollte man einen Waffenschein beantragen!

Damit setzte der Fuchs ein erstes Ausrufezeichen für die kommende Spielzeit und bewies, dass mit den Berlinern auch in punkto Kraft zu rechnen ist. Der favorisierte Lars Kaufmann musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Ihm gelang ein Versuch mit einer Geschwindigkeit von 115 km/h. Knapp dahinter belegte Rückraumspieler Domagoj Duvnjak vom HSV den dritten Rang.




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