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28.09.2011|Information|ATz

Füchse Berlin lassen Punkte in Göppingen

In Göppingen mussten die Füchse Berlin die erste Niederlage der Spielzeit 2011/2012 verbuchen. Mit 26:24 (12:9) setzten sich die Göppinger nach einem holprigen Start gegen die Füchse Berlin durch. Die Zuschauer sahen eine hochklassige Partie, die nach deutlichen Führungen der Berliner und dann der Göppinger am Ende bis zur letzten Minute spannend war. Auf Seite der Füchse Berlin war Sven-Sören Christophersen mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer. Bei Frisch Auf Göppingen überzeugte Pavel Horak mit neun Toren. 

Die Füchse Berlin starteten gut in die schwere Auswärtsaufgabe in Göppingen. Der Füchse-Motor kam sofort in Gang und mit zwei Gegenstößen brachten die Berliner gleich Tempo ins Spiel. Nachdem Silvio Heinevetter auch gut in die Partie fand, erhöhten die Füchse Berlin auf 0:5. Frisch Auf-Trainer Velimir Petkovic reagierte und nahm die Auszeit für sein Team. Im Tor wechselten die Hausherren von Enid Tahirovic auf Bastian Rutschmann. Nach zehn Minuten wurden dann auch die 4500 Fans in der EWS-Arena erlöst, als Pavel Horak zum 1:6 traf.  

Kurz danach kassierte Bartlomiej Jaszka eine unnötige Zeitstrafe, als er den Ball nach einem Pfiff wegen passiven Spiels nicht niederlegte, sondern wegrollte. Die Überzahlsituation nutzte Frisch Auf um nach 20 Minuten auf 6:8 aufzuschließen. Durch einen überragenden Pavel Horak konnten die Hausherren kurze Zeit später ausgleichen. Der Wechsel auf Bastian Rutschmann mit Tor machte den Berlinern zudem zu schaffen. Mit sechs Paraden konnte er seinem Team zu diesem Zeitpunkt bereits helfen. Die Führung für Göppingen war dann die logische Konsequenz. 

Den Füchsen Berlin fehlten in dieser Spielphase die Ideen im Angriff. Immer wieder hoben die Unparteiischen den Arm zum Zeitspiel oder Rutschmann parierte. Bis zur Halbzeitpause konnte das Team von Dagur Sigurdsson auch nicht zur Dynamik der Anfangsphase zurückfinden.  So gingen die Göppinger letztlich mit einer 12:9-Führung in die Kabine.

Göppingen kam fest entschlossen zurück auf das Parkett. Doch auch die Berliner wollten natürlich die ersten zwei Minuspunkte nicht kampflos akzeptieren. Die Zuschauer in der EWS Arena brachten unterdessen auch selbige zum kochen. Angespornt durch die lautstarke Unterstützung trafen nun auch Horaks Nebenleute nahezu nach Belieben. Auf der Torhüterposition wechselte Sigurdsson in der 38. Minute von Heinevetter auf Stochl. Doch die Göppinger Führung war zwischenzeitlich bereits auf sechs Tore angewachsen (18:12, 39. Minute). 

Die Einwechslung von Iker Romero brachte noch einmal einen Ruck in den Angriff der Gäste. Tor um Tor kämpfte sich das Team heran und konnte in der 50. Minute auf 21:19 aufschließen. In der ansonsten fair geführten Partie, wurde es etwas ruppiger. Nachdem in der ersten Hälfte schon Alexander Petersson nach einer Aktion gegen das Gesicht eine Verletzung davon trug, aber weiter spielen konnte, musste nun Evgeni Pevnov mit einer Platzwunde im Gesicht auf die Bank. 

In der Offensive legte Göppingen einen wichtigen Zwischenspurt ein. Mit Toren von Lobedank, Haas und Rnic erhöhten die Schwaben auf 25:20 und beendeten damit vorerst die kämpferische Aufholjagd des Berliner Teams. Im Gegenzug trafen auch die Füchse Berlin drei mal in Folge. Am Ende reichte es jedoch nicht um die zwischenzeitliche Durststrecke zu kompensieren. Frisch Auf Göppingen belohnte sich für den großen Kampf und sicherte sich beim 26:24-Endstand die zwei Zähler. Für die Füchse Berlin bedeutet die Niederlage die ersten beiden Minuspunkte der Saison. Dennoch bleiben die Hauptstädter hinter dem THW Kiel auf dem zweiten Tabellenplatz, da die Verfolger aus Mannheim bereits vier Minuspunkte auf dem Konto haben. 




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