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27.11.2011|Information|PaS

Jungfüchse bleiben zu Hause ungeschlagen 34:30 gegen THW Kiel

Stolz erwähnt Trainer Bob Hanning den Fakt, dass die A-Jugend der SG Spandau/Füchse in dieser Saison zu Hause ungeschlagen ist und man alles daran setze, dass dies so bliebe. Heimstärke bewies die Mannschaft unter Kapitän Kenji Hövels zwar, hatte dennoch einige Mühe im Spitzenspiel der Staffel Ost der Jugend-Bundesliga. Am Ende reichte es jedoch für einen 34:30-Heimsieg gegen den THW Kiel. 

Schwer taten sich die Berliner zu Anfang des Spiels – nur langsam entwickelten die Gastgeber ihr Spiel. Die Abwehr stand zu passiv und Kiel spielte auf. In der achten Minute gingen die Füchse mit 6:5 erstmals in Führung und bauten auf 9:6 aus. Die zunehmend aggressivere Berliner Abwehr kassierte jedoch fünf Zeitstrafen in der ersten Hälfte; bereits in der 15. Spielminute musste Kreisläufer und Abwehrchef Jonas Thümmler zum zweiten Mal vom Feld. Trotz der häufigen Unterzahl und einiger Konzentrationsschwächen ging es mit 20:16 in die Pause.

Stark starteten die Füchse dan in die zweite Halbzeit. Aufgrund einer roten Karte gegen den THW waren die Berliner in den ersten Minuten in Überzahl. Berlin nutzte die Überlegenheit und erhöhte auf 22:17. Es folgte eine Viertelstunde lang ein heiterer Schlagabtausch – keine Mannschaft dominierte, Patzer passierten auf beiden Seiten reichlich. „Ja wir haben viele Fehler gemacht. In der Abwehr hat die Kommunikation gefehlt, im Angriff haben wir uns zu viele technische Fehler geleistet. Diese Schwächen hat Kiel gnadenlos genutzt“, urteilte Trainer Bob Hanning über das Spiel seiner Jungs.

So gelang es den Füchsen nicht, sich konsequent abzusetzen. Nachlässigkeiten schlichen sich zum Ende zunehmend in das Spiel der Berliner, Kiel kam bis auf vier Tore heran. Trotz des Resultats von 34:30 gab es wenig Grund zur Zufriedenheit. „Unserem Spiel fehlte jegliche Motivation. Wir haben es nicht geschafft, uns aus einem Formtief im Spiel zu befreien“, so Hanning: „Daran müssen wir dringend arbeiten.“




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