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04.12.2011|Information|ATz

Füchse müssen sich in Kielce geschlagen geben

Mit einer guten ersten Hälfte starteten die Füchse Berlin in die schwere Auswärtsaufgabe in Kielce. Am Ende war es dann jedoch vor allem der Marcus Cleverly, Torhüter der Gastgeber, der die Berliner Auswärtspunkte  verhinderte. Mit 32:29 (15:17) verloren die Berliner ihr Auswärtsspiel. Bester Werfer war Ivan Nincevic mit 8/4 Toren, Alexander Petersson und Sven-Sören Christophersen erzielten jeweils sechs Treffer.

Die Stimmung in der Kielcer "Hala Legionow" war von Beginn an aufgeheizt. Bis auf den letzten Platz war die Halle gefüllt. Nachdem das Team aus Kielce zu Hause erst einmal punkten konnte, waren die Gastgeber und die Fans hoch motiviert gegen den Champions-League-Neuling aus Berlin zu gewinnen. Im Hinspiel im Fuchsbau verlor das Team von Bogdan Wenta mit 30:27. Im Vergleich zu den vorherigen Partien in der VELUX EHF Champions League wurden die Hauptstädter kühl in Polen empfangen. Pfiffe ertönten bereits beim Einlaufen des Teams. Doch die Mannschaft um Kapitän Torsten Laen ließ sich davon nicht beeindrucken.

Von Beginn an agierten die Füchse hochkonzentriert und wussten vor allem aus dem Rückraum zu überzeugen. Alexander Petersson spielte eine ausgezeichnete erste Hälfte und ließ Slawomir Szmal kaum Chancen sich im Tor der Hausherren zu beweisen. Verdient gingen die Berliner so nach 24 Minuten mit 10:14 in Führung. Bis zur Halbzeitpause konnte Kielce jedoch durch Treffer von Denis Buntic noch einmal auf 15:17 verkürzen. 

Nach der Pause bestimmte dann jedoch Vive Targi Kielce die Partie. Bereits wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff glich Grzegorz Tkaczyk mit zwei Treffern zum 18:18 Zwischenstand aus. Gerade der Rückraum der Füchse agierte nicht mehr so schwungvoll wie noch in Hälfte eins. Nach 45 Minuten brachte dann Dagur Sigurdsson Petr Stochl im Tor und gab auch in der Offensive einigen Akteuren Verschnaufpausen. Doch Marcus Cleverly, der zwischenzeitlich das Tor der Hausherren hütete, steigerte sich von Angriff zu Angriff. 

Die Berliner hatten zudem das Glück nicht mehr auf ihrer Seite. Als dann die ausverkaufte Halle wie eine gelb-blaue Wand hinter ihrem Team stand, war klar, dass es für die Gäste ganz schwer werden würde. Auch wenn die Füchse bis zum Schluss weiter kämpften, sollte es nicht für einen Punktgewinn in Polen reichen. Am Ende mussten sich die Champions-League-Newcomer mit 32:29 geschlagen geben. In der Hammergruppe B bleibt damit weiterhin alles offen. Kielce steht nun mit sechs Punkten nur einen Punkt hinter Chekhov und den Füchsen Berlin. Die letzten Gruppenspiele in der VELUX EHF Champions League werden dann nach der EM im Februar ausgetragen. 




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