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30.01.2012|Information|bobhanning.de

Eine Europameisterschaft mit Überraschungen und einem verdienten Sieger

Mit dem Ende der Europameisterschaft wird es auch Zeit die Winterpause meiner Kolumne zu beenden. Auch wenn es an dieser Stelle etwas ruhig war, wer meine Kommentare vermisst hatte, der wurde sicherlich auch an anderer Stelle fündig. Wieder einmal hatte ich das Vergnügen für Sport1 über ein großes Turnier zu berichten und selten war es so abwechslungsreich wie in diesem Jahr.

Nach dem 21:19 im Finale über Gastgeber Serbien steht nun seit gestern auch der Europameister Dänemark fest. Ich hatte das Team von Ulrik Willbek durchaus favorisiert und vor dem Turnier auf Dänemark als Titelgewinner getippt, aber nach deren Turnierstart hatte ich zwischenzeitlich auch so meine Zweifel. Letztlich ist der Turniersieg aber absolut verdient. In der Vergangenheit hatte das Erfolgsbuch der Dänen zwei Seiten, eine zum Aufschlagen und eine zum Zuschlagen. Mit herausragender Arbeit im gesamten Verband hat sich Dänemark aber in der Weltspitze festgesetzt. Wie tief diese Arbeit geht durfte ich bei einem Vortrag des dänischen Jugendtrainers bereits erleben, es war beeindruckend. Mit dem zweiten EM-Titel nach 2008 bekam die handballverrückte Nation nun den Lohn für diese Arbeit.

Beim Finalgegner Serbien hat man dagegen gesehen, wie man einen Heimvorteil für eine Euphorie nutzen und aufs Spielfeld bringen kann. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen Darko Stanic im Tor mit seinen Vorderleuten in der Abwehr hat mich beeindruckt. Das war ohnehin eine Erkenntnis der Meisterschaft, wie selten in den letzten Jahren hat im gesamten Turnier die Defensive dominiert. Auf die Gefahr hin ins Phrasenschwein einzahlen zu müssen, hier hat sich bestätigt, dass in der Offensive zwar Spiele gewonnen werden, in der Defensive aber Meisterschaften. Den Ausschlag im Finale hat dann aber letztlich Mikkel Hansen gegeben, eine fantastische Leistung des Dänen über das gesamte Turnier hinweg.
 
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