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23.02.2012|Information|ATz

Füchse sichern wichtige Auswärtspunkte in Wetzlar

Drei Tage nach der schweren Champions League Auswärtspartie in Madrid meisterten die Füchse Berlin eine wichtige Aufgabe in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Das Team von Trainer Dagur Sigurdsson setzte sich bei der HSG Wetzlar mit 29:26 (18:15) durch. Erfolgreichster Werfer war Sven-Sören Christophersen mit acht Treffern. 

Die Füchse Berlin mussten für die Partie in Wetzlar auf Petr Stochl verzichten, der sich im Training eine Wadenzerrung zuzog. Dafür reiste noch am Mittwochmorgen Jungfuchs Maximilian Kroll nach Hessen. Weiterhin verzichten musste Dagur Sigurdsson auf Linkshänder Alexander Petersson, der ebenfalls hinter der Bank Platz nahm. Genadij Chalepo hingegen konnte bis auf den gesperrten Andrej Klimovets seine beste Sieben aufstellen. 

In der mit 3.125 Zuschauern gut gefüllten Rittal-Arena in Wetzlar kamen die Füchse Berlin gut in die Partie. Doch die Spieler der HSG Wetzlar ließen sich nicht einschüchtern und begannen ebenfalls hoch motiviert ihr Spiel. Zwar bestimmten die Füchse die Partie, doch Wetzlar gelang immer wieder der Ausgleich. So blieb die HSG bis kurz vor der Pause am Favoriten dran. Die Füchse Berlin spielten im Angriff sehr konzentriert und warteten auf die Chancen. Der Rückraum fand mit Mark Bult und Sven-Sören Christophersen auf den Halbpositionen gleich gut in die Partie. Zunächst lenkte Bartlomiej Jaszka die Geschicke, Mitte der Halbzeit kam dann Iker Romero in die Partie. 

In der Schlussphase von Durchgang eins gelang es den Füchsen Berlin dann auch, sich abzusetzen. Beim 15:12 durch Johannes Sellin in der 26. Minute führten die Füchse Berlin erstmals mit drei Toren. Bis zur Halbzeit konnte das Team von Dagur Sigurdsson diesen Vorsprung halten. Denn auch die Füchse-Defensive um Abwehrchef Denis Spoljaric war gut aufgelegt. Mit einem sehr starken Silvio Heinevetter im Tor, der in Halbzeit eins neun Bälle parierte, machten sie den Wetzlarer Angreifern das Leben schwer. Auf Wetzlarer Seite wussten vor allem Steffen Fäth und Kari Kris Kristjansson mit jeweils vier Treffern zu überzeugen. Für die Füchse war Mark Bult mit 5/1 Toren der erfolgreichste Werfer. Beim Stand von 18:15 aus Berliner Sicht wechselten die Teams die Seiten. 

Gleich nach dem Wiederanpfiff erhöhten Jaszka und Sellin für die Füchse auf 20:15, die Partie schien den erwarteten Lauf zu nehmen. Die Füchse agierten mit viel Spielfreude und Cleverness und bestimmten so weiter die Partie. Die HSG Wetzlar wusste allerdings zwei Überzahlphasen mit einfachen Toren zu nutzen und kämpfte sich wieder heran. So gelang Peter Jungwirth für die HSG Wetzlar der Anschlusstreffer zum 24:23. Bei den Gästen sprang nun Sven-Sören Christophersen, der Ex-Wetzlarer, in die Bresche und erhöhte mit einem Doppelpack wieder auf einen Zwei-Tore Vorsprung. 

Die Partie blieb auch in der Schlussphase weiter spannend. Die HSG Wetzlar agierte offensiver in der Abwehr und provozierte so eine Torflaute der Berliner. Rund fünf Minuten blieben die Füchse ohne eigenen Treffer und mussten beim 27:26 um den Sieg zittern. Dann bewies Ivan Nincevic nach einer Siebenmeterentscheidung Nervenstärke, er verwandelte per Heber gegen Nikolai Weber zum 28:26. Auf der Gegenseite gingen die Gastgeber zu leichtfertig mit ihren Chancen um und setzten zwei Würfe neben den Kasten. Nach der Parade von Silvio Heinevetter im letzten Angriff setzte dann Sven-Sören Christophersen mit seinem achten Treffer den Schlusspunkt zum 29:26-Auswärtserfolg. Nun richten sich die Blicke auf das Entscheidungsspiel in der VELUX EHF Champions League am kommenden Samstag um 14:30 Uhr gegen Bjerringbro-Silkeborg. Tickets für die Partie gibt es noch unter http://www.fuechse-berlin.de




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