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26.03.2012|Information|ATz

"Wunder von Berlin" lebt weiter - Füchse unter den acht besten Teams Europas

Es war aus doppelter Hinsicht ein historischer Erfolg, den die Füchse Berlin am Sonntagabend in Hamburg eingefahren haben. Zum einen war es seit dem Erstliga-Aufstieg 2007 der erste Auswärtssieg in Hamburg, zum anderen wurde der jüngst aufgestellte, größte Vereinserfolg der Geschichte noch einmal übertrumpft. Mit dem Viertelfinaleinzug in der Königsklasse gehören die Füchse nun zu den besten acht Vereinsmannschaften in Europa. 

"Wir sind überwältigt, das ist eine riesen Sache für uns", sagte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Trotz 5-Tore-Rückstand kämpfte sich sein Team in fremder Halle zurück und sicherte sich somit mit Hin- und Rückspielsieg den Einzug ins die Runde der letzten Acht der VELUX EHF Champions League. "Wir haben daran geglaubt, dass wir den HSV schlagen können und unglaublich dafür gekämpft", so der Coach weiter. 

Vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem Silvio Heinevetter in Weltklasseform im Tor (21 Paraden, Quote 48%) sicherte den Erfolg. "Wir haben uns nach dem 5-Tore-Rückstand überragend zurückgekämpft, ein großes Kompliment an die Mannschaft", so der Berliner Schlussmann. Dabei mussten die Füchse Berlin in der umkämpften Partie auch einiges einstecken. Die Hamburger stiegen hart ein und hatten auch den Muskelfaserriss von Abwehrchef Bertrand Gille kurzfristig in den Griff bekommen. Zudem musste sich der Champions-League-Neuling in den ersten 15 Minuten auch erst auf die französischen Unparteiischen einstellen. Immer wieder wurden Offensivfouls der Berliner geahndet. 

Doch die Berliner Mannschaft hatte stets die passende Antwort. Dass die Füchse gleich fünf beste Torschützen mit jeweils vier Treffern haben, spricht für die überragende Mannschaftsleistung der Hauptstädter. Markus Richwien, Evgeni Pevnov, Mark Bult, Alexander Petersson und Sven-Sören Christophersen trugen sich je vier Mal in die Torschützenliste ein. "Wir müssen anerkennen, dass Berlin in beiden Spielen die bessere Mannschaft war", sagte auch HSV-Trainer Martin Schwalb nach dem Spiel. 

"Wenn wir zwei Mal gewinnen, spielt auch das Torverhältnis keine Rolle", hatte Bob Hanning noch vor dem Spiel in einer Sponsorenrunde gesagt. Umso mehr freute sich der Füchse-Geschäftsführer, als sein Versprechen nach dem Abpfiff war geworden ist. "Es ist ganz besonderer Moment für uns und wir sind überwältigt, dass das Wunder von Berlin nun weiter lebt", so Hanning. Die Auslosung für das Viertelfinale der VELUX EHF Champions League findet am Dienstag um 11:30 Uhr in Wien statt. Füchse-Geschäftsstellenleiter Stefan Güter wird für die Berliner live in Wien vor Ort sein. 

Da die Füchse Berlin nun den Platz des Gruppenersten Hamburg übernommen haben, kommt der Gegner aus den Duellen der Zweit- und Drittplatzierten. Damit kommen Zagreb (Kroatien), Ademar Leon (Spanien), AG Kopenhagen (Dänemark) oder RK Koper (Slowenien) als mögliche Gegner in Frage. Im Viertelfinale treten die Füchse Berlin zunächst auswärts an. Der Spieltermin liegt zwischen dem 18. April und 22. April 2012. 

Das Heimspiel der Füchse Berlin findet dann zwischen dem 25. und 29. April 2012 statt. Karten für die Partie können bereits jetzt unter www.fuechse-berlin.de bestellt werden. Füchse-Präsident Dr. Frank Steffel kündigte noch am Sonntagabend an, dass die Berliner Handballer ihrer Strategie treu bleiben und die Ticketpreise auch im Viertelfinale nicht erhöhen werden, um möglichst vielen Berlinern das Erlebnis Champions League Viertelfinale zu ermöglichen. 




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