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19.04.2012|Information|ATz

Berliner Team auf Medaillenkurs - 29:19-Viertelfinalsieg gegen Slowenien

Nachdem die Mannschaft des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin (SLZB) die Gruppenphase mit weißer Weste überstanden hat, setzte sich das Team von Cheftrainer Bob Hanning nun auch im ersten Entscheidungsspiel durch. Mit einem 29:19-Sieg gegen Slowenien zogen die Berliner Handballtalente in das Halbfinale der Schul-WM ein. Bester Werfer im Viertelfinale war Jungfuchs Paul Drux mit ach Treffern. 

Das Deutsche Team bleibt bei der Schul-Weltmeisterschaft in Kroatien weiter auf Erfolgskurs. Der Sieg im Viertelfinale gegen die Sportschule aus Slowenien war ein wichtiger Schritt in Richtung Medaillenränge. Trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses hatten die Berliner lange zu kämpfen, um in der hoch emotional geführten Partie als Gewinner vom Parkett zu gehen. Von Beginn an war die Partie hart geführt, so hatte das Team gleich zu Beginn einen Ausfall zu verschmerzen. Nach einer rüden Attacke gegen Darius Krai musste der Spieler aus Lichtenrade auf der Bank Platz nehmen. Vermutlich hat sich der Junghandballer eine Bandverletzung im Fuß zugezogen. 

Doch sein Team kompensierte die Leistung und besonders Torhüter Timur Güner wusste zu überzeugen. "Ich muss heute ein Sonderlob für Timur aussprechen, was er geleistet hat, kann man nur Weltklasse nennen", sagt Bob Hanning über den Jugendnationalspieler. Mit dem Positionskollegen Raphael Walter brachten es die Schlussmänner auf eine überragende 50%-Quote im Tor und konnten so die Schwächen der Vorderleute in der Defensive kompensieren. Bis zur Halbzeit hatte das Deutsche Team dann bereits einen 14:9-Vorsprung herausgespielt. Nach der Pause erhöhten sie nochmals auf 16:10. 

Eine Vorentscheidung war jedoch noch nicht gefallen. Die Slowenen kämpften sich auf 16:13 zurück, sodass Trainer Bob Hanning in der Folge in einer Auszeit noch einige taktische Veränderung vornahm. "Nicht alle Spieler haben es geschafft mit dem Druck umzugehen. Das sind aber genau die Spiele, die wir brauchen, um zu lernen", so Hanning nach dem Spiel. Danach fand seine Mannschaft zurück in die Erfolgsspur und sicherte sich den Viertelfinalsieg, da in den Schlussminuten bei den Slowenen auch die Kräfte nachließen. "Es war ein hochinteressantes Spiel, ich habe viel über meine Mannschaft gelernt", sagt Bob Hanning, der seinem Team großen Respekt für die aufopferungsvolle, kämpferische Leistung zollte. 

Auch Delegationsleiter Dr. Thomas Poller war voll und ganz zufrieden: "Das ist die internationale Erfahrung, die die Spieler auf dem Weg zum Profisport brauchen." Nachdem sich Ungarn im zweiten Viertelfinale gegen Gastgeber Kroatien durchgesetzt hat, treffen die SLZB-Jungs im Halbfinale nun auf die Magyaren. Im zweiten Halbfinale spielen Frankreich und Österreich gegeneinander. Die Halbfinals werden am Freitag ausgespielt, die Finalspiele finden am Samstag statt. 
 
WM-Tagebuch Tag 5 – 18.04.2012

Mit dem nächsten Sieg in ihrer Gruppe gegen die Bulgaren haben die Handballer des SLZB erneut ihre Favoritenrolle bestätigt. „Von Anfang an waren wir voll da und standen sehr gut in der Abwehr. Das hat es uns leicht gemacht, die schnellen Tore über den Gegenstoß zu erzielen. Ich bin wirklich sehr zufrieden“, beurteilt Trainer Bob Hanning die Leistung seiner Berliner Jungs.

Doch in den nächsten Tagen müssen die deutschen Vertreter bei der Schul-WM noch mehr leisten – die Top-Favoriten auf den Titel, Frankreich und Kroatien, sind mögliche Gegner für die bevorstehenden Endspiele. „Für uns wird es jetzt richtig schwer. Am Donnerstag fängt es mit Slowenien an“, erläutert Hanning.

Mit Vergnügen verfolgte Dr. Thomas Poller das Spiel der Berliner. Der Schulsportreferent aus der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zeigte sich hochzufrieden, dass auch durch die Unterstützung der Stadt derartige Erfolge möglich seien.

Am Nachmittag trainierten die Berliner Talente in der Halle, in der die kroatische Nationalmannschaft zuletzt die EM-Qualifikation gewonnen hatte. Organisiert wurde dieser grandiose Trainingsort von Bundesliga-Fuchs Denis Spoljaric. Der ehemalige Nationalspieler pflegt weiterhin gute Kontakte in die Heimat.

Zum Abschluss des Tages ging es mit der gesamten Mannschaft zum örtlichen Italiener, wo bei Cevapcici und Pizza Spieltaktiken besprochen, andere Mannschaften analysiert, gescherzt und gelacht wurde. Die Laune ist gut, Slowenien kann kommen.   




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