Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
29.09.2005|Information|on

Zurück in den Liga-Alltag: Bernburg zu Gast in der Schmeling-Halle

"Gelingt dem SVA die Revanche gegen Reinickendorf?" fragt die Internetseite des SV Anhalt Bernburg seine Besucher und 64% sind der Meinung: Ja! Nicht zuletzt die Hoffnung, auf durch das Pokalspiel entkräftete Füchse zu treffen nährt die Zuversicht in Sachsen-Anhalt auf einen Auswärtssieg in Berlins neuem Handball-Tempel.


Die Schmach der Niederlage gegen die Füchse in der ersten Pokalrunde wollen die Bernburger jedenfalls gerne wieder auswetzen. Und damit auch endlich ein sich seit Saisonbeginn zeigendes Phänomen abstellen: Die Anfangsphase der bisherigen Spiele verschliefen die Bernburger allesamt. So gerieten sie in jedem der 4 Pflichtspiele zunächst in Rückstand, starteten eine beeindruckende, aber kräftezehrende Aufholjagd, um am Ende mit nur einem Tor Unterschied zu verlieren. Einzige Ausnahme: Am ersten Spieltag beim TuS Spenge gelang Uwe Mäuer mit der Schlusssirene der umjubelte Siegtreffer zum 23:22.

Für die Füchse-Spieler wird es zwei Tage nach dem Pokalspiel gegen den SC Magdeburg eine gewisse Umstellung. Nicht 5.293 Zuschauer werden die Schmeling-Halle füllen, keine TV-Kameras, erheblich weniger Fotografen - der harte Liga-Alltag kehrt zurück. "Wir müssen das Engagement, diese Motivation vom Mittwoch auf den Freitag rüberretten", sagte Jörn-Uwe Lommel bereits direkt nach dem Schlusspfiff am Mittwoch und forderte nun volle Konzentration auf das Ligaspiel.

Vielleicht hilft dabei, dass beim SV Anhalt Bernburg zahlreiche Spieler unter Vertrag sind, die vor nicht allzu langer Zeit für den SC Magdeburg ins Rennen gingen. Ob Uwe Mäuer am Kreis, Martin Ziemer im Tor oder die Rückraum-Kanone Robert Lux - der SVA gilt in Ligakreisen gemeinhin als "SCM-Filiale".

Die Erkenntnis, phasenweise mit dem großen SCM mithalten zu können, sollte den Füchse-Spielern Selbstvertrauen geben. "Solche positive Momente müssen die Spieler auskosten, dann ist auch im Zweitliga-Alltag viel mehr möglich", sagte Lommel, der das Pokalaus relativ gelassen nahm. "Wir sind zwar angemessen enttäuscht, schließlich verliert man nicht gern mit 13 Toren Differenz. Alles in allem bin ich aber zufrieden." Beim Spiel gegen Bernburg wird er sich allerdings kaum mit einer Niederlage abfinden wollen. Beide Mannschaften stehen unter Druck und müssen punkten. Ein spannendes Spiel erwartet die Zuschauer.




Weitere News

23.10.2026|Vorbericht|pg

Gegen Wetzlar soll der Fuchsbau jubeln dürfen

Drei kräftezehrende Spiele in der Ferne liegen hinter den Füchsen Berlin. Nach den Partien in Porto, Flensburg sowie Veszprém feiern die Profis nach einer 14-tägigen Abstinenz ihr Comeback in der Max-Schmeling-Halle. Im Rahmen des heutigen 10. Spieltags der Opel Handball-Bundesliga gastiert die ...

21.10.2026|Spielbericht|pst

Dünner Kader plus rote Karte: Pleite in Ungarn

Beim One Veszprém HC haben die Füchse Berlin die zweite Niederlage in der Gruppenphase der EHF Champions League erlitten. Nach dem 35:39 (13:20) nehmen die Deutschen keinen Punkt mit in die Hauptrunde, doch sie zeigten einen wahnsinnigen Kämpfer-Spirit, der nicht belohnt wurde.

20.10.2026|Vorbericht|pst

Hauptrunden-Fokus in der Gruppenphase

Am 5. Spieltag der EHF Champions League steht für die Füchse Berlin eine besondere Herausforderung in der Königsklasse an. Am Mittwoch, 21. Oktober, gastiert der Hauptstadt-Club beim One Veszprém HC. Beide Teams haben die Hauptrunde bereits erreicht, nun geht es um wichtige Punkte für die ...

18.10.2026|Spielbericht|pst

Nach der Schlusssirene: Niederlage beim Spitzenreiter

Das Gastspiel am 9. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt haben die Füchse Berlin in der letzten Sekunde verloren. Der baldige Hauptstadt-Akteur Simon Pytlick entriss mit seinem Freiwurf zum 33:34 (19:17) seinem neuen Club den Punkt, den er nach einem umkämpften ...

17.10.2026|Vorbericht|pg

Von Porto geht es weiter nach Flensburg

Nachdem die Füchse Berlin am Donnerstagabend durch den 36:33-Auswärtserfolg beim FC Porto das Ticket für die Hauptrunde in der EHF Champions League gebucht haben, geht es für den Hauptstadt-Club Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Sonntag, 18. Oktober, gastieren die Männer um Kapitän Max ...