Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
26.11.2012|Information|ATz

Bobs Kolumne: Zwischen Himmel und Hölle

Liebe Handballfreunde, jetzt hat es uns also auch zuhause erwischt, gegen die HSG Wetzlar mussten wir die erste Heimniederlage hinnehmen. Es war ein hartes und nervenaufreibendes Spiel gegen die HSG und ich finde es falsch, wenn die Niederlage jetzt teilweise auf die Härte des Gegners geschoben wird. Es geht vielmehr darum die Härte abzurufen, die erlaubt wird und das haben unsere Gäste besser geschafft. Wir haben uns einfach zu viel mit Dingen beschäftigt, die letztlich keinen Einfluss auf das Ergebnis haben.

Und dann wenige Tage danach das Hammerspiel in Zagreb. Zumindest ab der 15. Minute ein ganz starker Auftritt mit einem noch stärkeren Silvio Heinevetter. Ohne seine Paraden wäre uns das Spiel früh aus den Händen geglitten, stattdessen hat er uns im Spiel gehalten. Ein besonderes Lob aber auch an die Spieler der zweiten Reihe, allen voran Johannes Sellin und Colja Löffler, aber auch Börge Lund hat uns weitergeholfen. Und was soll ich zu Iker Romero sagen? Jeder sieht ihm an, dass er in der Champions League richtig aufblüht. Jetzt haben wir schon nach dem sechsten Spiel das Achtelfinale erreicht.
 
Man hat aber auch gesehen, gerade an diesen beiden Spielen, wie dicht Himmel und Hölle beieinander liegen. Es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten vor einer Woche in Mannheim und letzten Mittwoch gegen Wetzlar gewonnen. Dann wären wir immer noch ganz vorne mit dabei. Genauso gut hätten wir beide Spiele gegen Zagreb verlieren können und dann hätten wir wirklich um das Achtelfinale zittern müssen. So dicht liegen eben Erfolg und Misserfolg bei dieser hohen Leistungsdichte beieinander.
 
In der zweiten Mannschaft sieht das ganz ähnlich aus, die gewinnt mit einem Tor in Fredenbeck. Fabian Wiede, Paul Drux und Jaron Siewert aus der A-Jugend hatten dabei ihren Anteil. Toll auch Jonas Thümmler, der nach siebenstündiger Rückfahrt mit dem VfL Bad Schwartau aus Bietigheim nicht etwa den Heimweg nach Berlin antritt sondern direkt zur zweiten Mannschaft stößt um dort seine Kameraden zu unterstützen. Der Erfolg freut mich aber vor allem für Max Rinderle. Ich bin froh darüber, dass ich ihm das Vertrauen geschenkt habe, dass er als Trainer dieser Mannschaft immer wieder bestätigt und eine tolle Entwicklung macht.
 
Genauso erfolgreich war aber auch die A-Jugend, die am Sonntag mit 42:16 gegen die Handballakademie Leipzig/Delitzsch gewinnt. Obwohl der Gegner stark ersatzgeschwächt angereist war, mit solch einem Erfolg war nicht zu rechnen. Gerade für Spieler wie Christoph Reißky (9), Nils Müller (5) und Julian Kassler (5) ein toller Erfolg. Leider fällt uns Kreisläufer Moritz Schade bis März verletzt aus, aber er ist bereits operiert, wir wünschen ihm gute Besserung und bis zu den Meisterschaftsspielen wird er hoffentlich wieder dabei sein.
 
Ihr Bob Hanning




Weitere News

23.10.2026|Vorbericht|pg

Gegen Wetzlar soll der Fuchsbau jubeln dürfen

Drei kräftezehrende Spiele in der Ferne liegen hinter den Füchsen Berlin. Nach den Partien in Porto, Flensburg sowie Veszprém feiern die Profis nach einer 14-tägigen Abstinenz ihr Comeback in der Max-Schmeling-Halle. Im Rahmen des heutigen 10. Spieltags der Opel Handball-Bundesliga gastiert die ...

21.10.2026|Spielbericht|pst

Dünner Kader plus rote Karte: Pleite in Ungarn

Beim One Veszprém HC haben die Füchse Berlin die zweite Niederlage in der Gruppenphase der EHF Champions League erlitten. Nach dem 35:39 (13:20) nehmen die Deutschen keinen Punkt mit in die Hauptrunde, doch sie zeigten einen wahnsinnigen Kämpfer-Spirit, der nicht belohnt wurde.

20.10.2026|Vorbericht|pst

Hauptrunden-Fokus in der Gruppenphase

Am 5. Spieltag der EHF Champions League steht für die Füchse Berlin eine besondere Herausforderung in der Königsklasse an. Am Mittwoch, 21. Oktober, gastiert der Hauptstadt-Club beim One Veszprém HC. Beide Teams haben die Hauptrunde bereits erreicht, nun geht es um wichtige Punkte für die ...

18.10.2026|Spielbericht|pst

Nach der Schlusssirene: Niederlage beim Spitzenreiter

Das Gastspiel am 9. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt haben die Füchse Berlin in der letzten Sekunde verloren. Der baldige Hauptstadt-Akteur Simon Pytlick entriss mit seinem Freiwurf zum 33:34 (19:17) seinem neuen Club den Punkt, den er nach einem umkämpften ...

17.10.2026|Vorbericht|pg

Von Porto geht es weiter nach Flensburg

Nachdem die Füchse Berlin am Donnerstagabend durch den 36:33-Auswärtserfolg beim FC Porto das Ticket für die Hauptrunde in der EHF Champions League gebucht haben, geht es für den Hauptstadt-Club Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Sonntag, 18. Oktober, gastieren die Männer um Kapitän Max ...