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23.12.2012|Information|ATz

Füchse starten erfolgreich in die Rückrunde: 31:27-Auswärtssieg in Minden

Die Füchse Berlin haben sich am 18. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga mit einer starken Leistung im zweiten Durchgang den ersten Sieg der Bundesliga-Rückrunde gesichert. Gestützt auf eine gute Defensive mit einem starken Silvio Heinevetter im Tor setzten sich die Berliner am Ende souverän durch. Die besten Angreifer der Berliner waren Johannes Sellin (6 Tore) und Børge Lund (5 Tore). 

Dass das Duell Tabellenvierzehnter gegen Tabellenvierter anders verlaufen kann, als der Tabellenstand ahnen lassen möchte, war den Beteiligten von Beginn an klar. Immerhin hatte Minden vier Tage vor der Partie in heimischer Halle mit neun Toren gegen die HSG Wetzlar gewonnen. Dementsprechend ernst nahmen die Füchse Berlin auch das Auswärtsspiel beim Aufsteiger. Doch den Gästen gelang es nicht von Anfang an für klare Verhältnisse zu sorgen. Nachdem Jaszka im ersten Angriff die Abwehr austanzte und einen Strafwurf heraus holte, vergab Igropulo diesen am Mindener Keeper Persson. Der Schwede zeigt, dass er einen guten Tag erwischt hatte. 

Doch auch die Defensive der Füchse stand gut und hatte mit Heinevetter einen sicheren Rückhalt. Die Teams tasteten sich vorsichtig ab und spielten die Angriffe lange heraus. Nach 14 Minuten gelang es den Füchsen dann erstmals eine 6:4-Führung herauszuspielen. Børge Lund war bis dahin gefährlichster Rückraumwerfer der Gäste, immer wenn nichts mehr ging fand der Norweger eine Lösung. Minden hielt jedoch immer wieder dagegen und besonders Dalibor Doder überraschte immer wieder mit seinen verdeckten Würfen und setzte als Regisseur seine Nebenleute in Szene. Für die letzten Minuten zehn Minuten des ersten Durchgangs brachte Füchse-Coach Dagur Sigurdsson dann Romero und Löffler auf der linken Angriffsseite. Auf der Gegenseite kam nun Rückraum-Riese Nenad Bilbija ins Spiel und warf sich mit fünf Treffern bis zum Halbzeitpfiff warm. So war es nicht verwunderlich, dass Minden beim 13:12 nach 27 Minuten erstmals in Führung ging. Bis Pause konnten die Hausherren diese Führung auch verteidigen. 

Gleich zu Beginn unterstützte dann jedoch Silvio Heinevetter sein Team erneut mit zwei parierten Angriffen in Folge und in der Offensive setzte Konstantin Igropulo immer wieder Johannes Sellin clever in Szene. Der Rechtsaussen war zu Beginn des zweiten Durchgangs auffälligster Angreifer der Füchse. Mit konzentrierter Defensivarbeit spielten sich die Füchse Berlin Tor um Tor eine souveräne Führung heraus. Der Tabellenvierte nutzte die Fehler der nervöser agierenden Gastgeber konsequent aus. Nach 41 Minuten führten die Füchse folgerichtig erstmals mit fünf Toren. 

Der Füchse-Angriff wirkte deutlich druckvoller und breiter aufgestellt. Auch der Ex-Berliner Jens Vortmann, der bei Minden mittlerweile zwischen den Pfosten stand, konnte keine Akzente setzen. Die Gäste trafen von nahezu allen Positionen, die Hausherren hingegen haderten mit der Chancenauswertung. Nach 54 Minuten bekam auch Jungfuchs Fabian Wiede auf der Halbposition seine Spielanteile. Nur drei Minuten später trug sich der 18-Jährige dann auch in die Torschützenliste ein. Zu diesem Zeitpunkt war der Auswärtssieg der Füchse Berlin schon nicht mehr in Gefahr.  Den Schlusspunkt für die Berliner setzte Iker Romero von Linksaußen mit einem spektakulären Dreher aus einem Nullwinkel. Mit 31:27 gewannen die Füchse die Auswärtspartie am 18. Spieltag letztlich souverän und starten somit erfolgreich in die Rückrunde der DKB Handball-Bundesliga. 




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