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18.03.2013|Information|TnB/MaK

Juniorfüchse müssen bittere Niederlage in Springe hinnehmen

Viel Lob aber keine Punkte. So könnte das Fazit nach dem letzten Spieltag der Juniorfüchse lauten. Bei den Handballfreunden aus Springe musste das Team von Trainer Max Rinderle eine bittere 21:29 (10:11) Niederlage hinnehmen. Nach tollem Kampf schwanden am Ende die Kräfte, sodass das Ergebnis den Spielverlauf nicht widerspiegelt.

Nach dem letzten Spiel gegen den HSV Insel Usedom (32:25) schien das Juniorteam auf der Erfolgswelle zurück. Ohne die Kreisläufer Janis Bohle und Jonas Thümmler aber mit großem Selbstbewusstsein reiste der bisherige Tabellenführer der 3. Liga Nord nach Niedersachsen. Mit der Umstellung auf eine offensive Abwehr wurde in Springe auf das Fehlen der beiden Defensivspezialisten reagiert. Diese Änderung war in der ersten Halbzeit auch von Erfolg geprägt. Die starken Rückraumschützen der Gastgeber wurden früh attackiert und man zwang den Gegner zu leichten Fehlern. Nach 10 Minuten stand es demnach 7:4 aus Sicht der Berliner Gäste. Dieser Zwischenstand zwang die Springer zur ersten Auszeit. In Folge dessen kam die Mannschaft von Springe-Trainer Holger Schneider besser in die Partie. In der 22. Minute gelang dann der Ausgleich zum 10:10. Bis zur Halbzeit gelang nur noch den Hausherren ein Treffer zum Pausenstand von 10:11 für HF Springe.

In Durchgang zwei bot sich mit Ausnahme der letzten 10 Minuten das gleiche Bild. Die Abwehrreihen der beiden Teams bestimmten die Begegnung. Die voll besetzte Halle im Schulsportzentrum Springe sah ein Spiel auf Augenhöhe. In Minute 47 gelang Kapitän Kenji Hövels der erneute Anschlusstreffer zum 17:18. Bis kurz vor Schluss (55. Minute) waren die Juniorfüchse trotz eines 4-Tore-Abstands in Schlagweite. Doch nach der zweiten Auszeit der Gastgebenden Mannschaft gelang unseren Juniors nur noch wenig. Von 19:23 setzten sich die Handballfreunde auf 26:20 ab. Durch einen überragenden Springer-Torhüter Jendrik Meyer erzielten die Juniors nur noch ein Tor zum 21:29 Endstand. Die massive Abwehr der Niedersachsen und die eigene kräftezehrende Defensive-Spielweise der Juniors waren schlussendlich ausschlaggebend für die hohe Niederlage. „Wir haben bis kurz vor Schluss einen tollen Kampf geliefert, leider hatte der Torhüter aus Springe einen super Tag erwischt und zog uns am Ende den Zahn“, sagte der Berliner Linksaussen Tom Skroblien.

„Trotz des Ergebnisses bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Über weite Strecken ging unser Konzept hervorragend auf. Bedauerlicherweise schwanden gegen Ende unsere Kräfte und der Torhüter Meyer tat sein übriges“, so das Fazit von Füchse-Trainer Max Rinderle.

Durch die Niederlage fallen die Berliner auf Platz drei in der Tabelle zurück. Nun geht es in eine zweiwöchige Spielpause ehe es am 6. April vor heimischem Publikum in der Lilli-Henoch-Sporthalle um 19:30 Uhr gegen TSV Hannover-Burgdorf weiter geht. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Füchse-Fans an diesem Tag den Weg in die Halle finden und unsere Juniors lautstark unterstützen.  




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