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02.12.2005|Information|on

Gegen Empor Rostock Fans versöhnen

Der Schock war groß nach der desolaten Vorstellung in Augustdorf unter der Woche. Eine Niederlage mit 16 Toren Unterschied bei den gemeinhin nicht als übermächtig geltenden Augustdorfern versetzte die Fans der Füchse in Alarmstimmung. Gegen Rostock will die Mannschaft wieder für fröhliche Gefühle sorgen.


Der Traditionsklub Empor Rostock ist in Handball-Deutschland ein weithin bekannter Name und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Klubs. Doch nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga 1993 und zehn mageren Jahren in der Zweiten Liga folgte zeitgleich mit dem Aufstieg der Füchse 2003 der Absturz in die Regionalliga, aus der man sich nun zur aktuellen Saison wieder hochgespielt hat.

Der 11-malige DDR-Meister gab gestern die Verpflichtung von Ludek Drobek bekannt. Der ehemalige Niestetaler verließ ebenso wie Pavel Prokopec aufgrund ausgebliebener Gehälter die HSG Niestetal/Staufenberg und trifft nun am Samstag auf seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Der 46fache tschechische Nationalspieler soll dem Traditionsklub helfen, den bisher blendenden Saisonstart noch besser zu gestalten.

Heimsieg reihte sich bei Empor an Heimsieg, bis am vergangenen Wochenende Tabellenführer Eintracht Hildesheim der Rostocker Erfolgsserie ein Ende setzte. 40 Minuten lang konnten die Ostseestädter das Spiel ausgeglichen gestalten, dann setzte plötzlich Ladehemmung ein. Hildesheim konnte eine knappe 17:16-Führung in einen komfortablen 24:16-Vorsprung ausbauen, das Spiel war entschieden.

Auswärts gelangen dem Aufsteiger bisher zwei Unentschieden, die aber bei so heimstarken Teams wie Spenge und Dessau. Gegen die nach dem Augustdorfer Debakel verunsicherten Füchse rechnen sich die Handschke-Schützlinge demzufolge durchaus etwas aus. „Der Mike Handschke macht da eine ordentliche Arbeit“, spricht Jörn-Uwe Lommel mit Hochachtung vom kommenden Gegner. „Das ist eine eingeschworene Truppe, bei der Anspruch, Motivation und Ziel eins sind.“ Und die ohnehin schon sehr stabile Mannschaft würde durch Drobek Ludek noch kompakter. Keine einfache Aufgabe also.

Hanning: „Erwarte Reaktion von der Mannschaft“

Zumal die Füchse nun unter einem enormen Druck stehen. Es gilt, die zweithöchste Niederlage der gesamten Ligageschichte wettzumachen durch eine engagierte und konzentrierte Leistung. Das angeknackste Selbstvertrauen bedarf dringend einer Auffrischung. Als Maßstab soll dabei die zweite Halbzeit aus dem letzten Heimspiel gegen Fredenbeck gelten, als Kampf und Leidenschaft auf dem Parkett der Max-Schmeling-Halle regierten.

„Ich erwarte eine Reaktion von der Mannschaft“, sagt Bob Hanning unmissverständlich. „Ich erwarte jetzt von Leuten wie Matz, Hok oder Rose, dass sie Verantwortung übernehmen.“ Gespräche würden in der jetzigen Situation wenig bringen, glaubt der Manager, jetzt müssen Taten folgen. „Handeln kommt von Hand, nicht von Mund.“ Man könne natürlich jetzt viel reden, die Probleme müssten aber auf dem Spielfeld gelöst werden.

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