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09.12.2005|Information|on

Ein Wiedersehen mit Rivera und Sviridenko

Zuhause eine Macht, auswärts sehr stabil - so beschreibt Jörn-Uwe Lommel den Dessauer HV. "Eine sehr gute Zweitliga-Mannschaft." Am Sonntag kommt das Team von Ex-Füchse-Coach Georgi Sviridenko in die Max-Schmeling-Halle und soll - zumindest aus Berliner Sicht - etwas weniger stabil wieder nach Sachsen-Anhalt zurückkehren.


In der vergangenen Saison kämpfte der DHV gegen den Abstieg, in dieser Saison läuft es hingegen richtig gut. Nach kleinen Startschwierigkeiten sorgte Dessau im Laufe der ersten 14 Spieltage für Furore, gewann in Emsdetten und Spenge. Am Ort des jüngsten Füchse-Debakels, in Augustdorf, erreichte die Mannschaft von Georgi Sviridenko ein Unentschieden.

Überhaupt scheint der Weißrusse für neuen Schwung in Dessau gesorgt zu haben. "Wir haben großen Spaß am Spiel", stellte der Ex-Trainer der Füchse fest.. Eine wichtige Rolle im Konzept der Dessauer spielt der Spanier Jonathan Rivera. "Jonathan passt menschlich wie sportlich perfekt zur Mannschaft", sagt Sviridenko über seinen Schützling, den er von der Spree nach Dessau lockte, als in Berlin die Lizenz weg war.

Vier neue Spieler musste Sviridenko integrieren, ein Unterfangen, dass nach der Hälfte der Hinrunde perfekt gelungen zu sein scheint. Die Sachsen-Anhaltiner haben sich im oberen Tabellendrittel festgesetzt, sind sehr heimstark und können auch auswärts punkten. Dass es am vergangenen Mittwoch gegen Tabellenführer Eintracht Hildesheim vor über 1.800 Zuschauern in der Anhalt-Arena beim 25:28 nicht zum Sieg reichte, ist dabei kein gravierender Rückschlag.

Für die Füchse ist es am Sonntag keine leichte Aufgabe. Nur mit Leidenschaft und Kampfgeist wird man dem DHV Paroli bieten können. Diese Leidenschaft und den Siegeswillen sah Lommel am Mittwoch bei seinem Team. Zwar ging das Spiel in Altenholz verloren, einen Vorwurf wollte der Füchse-Trainer aber seiner Mannschaft nicht machen. Die kämpferische Einstellung habe gestimmt. "Wir sollten es nur langsam mal schaffen, von Beginn an in ein Spiel zu finden, um nicht 60 Minuten lang einem Rückstand hinterherzulaufen."

Anwurf der Partie ist am Sonntag um 16.00 Uhr. Aus Dessau haben sich mindestens 200 Fans angesagt, die ihre Mannschaft unterstützen wollen. Etwa 1.200 Berliner sollen lautstark dagegen halten.




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