Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
21.12.2005|Information|on

Niestetal gerettet - 60 Minuten Dampf gegen die Füchse

Gestern kam die Information an die Spieler, heute verkündeten es die Verantwortlichen der HSG Niestetal/Staufenberg der Öffentlichkeit: Der Verein ist gerettet, die Spieler bekommen die ausstehenden Gehälter. Zudem soll noch ein polnischer Rückraumspieler verpflichtet werden. Mit diesem Wissen im Rücken spielten die Spieler der HSG am Abend gegen die Füchse Berlin befreit auf und siegten verdient mit 27:19 (17:8)


Zwar konnten die Berliner mit 1:0 in Führung gehen, es sollte aber die einzige Führung bleiben. Begünstigt durch eine fast 6-minütige Berliner Unterzahl - Matz, Prokopec und Hartensuer bekamen nacheinander eine Zeitstrafe - startete Niestetal mit einem 9:2-Zwischenstand in die Partie. "Von diesem Schock haben wir uns nicht mehr erholt", urteilte Jörn-Uwe Lommel. Die HSG startete mit dem Auricher Konzept, nahm Christian Rose und Pavel Prokopec über 60 Minuten in Manndeckung und schaukelte die Partie locker nach Hause.

"Wir haben eben keinen Mittelmann, der Ruhe reinbringen kann. Wir haben zwei Tage die doppelte Manndeckung unter Wettkampfbedingungen trainiert, aber die Spieler haben keine Mittel dagegen gefunden", so Lommel. Hinzu kamen in der Anfangsphase das verwerfen von fünf freien Würfen, sodass die neuerliche hohe Niederlage der Füchse einen Namen hatte: Virginijus Petrauskas. Der schwergewichtige Schlussmann der HSG zeigte 22 Paraden und zog insbesondere in der Anfangsphase Christian Rose den Nerv, als er vier Wurfversuche des Nationalspielers abwehrte.

"Ich muss jetzt die Ruhe bewahren und versuchen, die Mannschaft positiv zu motivieren", sieht Lommel seine Aufgabe für die nächsten Wochen. Klar ist: "Wir befinden uns mitten im Abstiegskampf."

HSG Niestetal/Staufenberg - Füchse Berlin 27:19 (17:8)

Niestetal:
Schwurack (n.e.), Petraukas (22 Paraden);
Seittle 9, Nincevic 6/1, Vellmete 4, Heinemann 4/2, Jauernik 2, Tetzlaff 2, Luca, Rui, Jonescu

Füchse:
Ohle (1.-10., 1 Parade), Vortmann (11 Paraden);
Matz 4, Plessow 3, Prokopec 3, Hok 3, Hartensuer 2, Rose 1/1, Roemling 1, Deffke 1, Schücke 1, Pieper, Stupar, Pöhl (n.e.)

Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Christoph Immel (Duisburg) und Roland Klein (Mühlheim/Ruhr)
Zeitstrafen: 12 - 16 Minuten
Siebenmeter: 3/3 - 1/3

Spielfilm:
0:1 (2.), 1:1 (6.), 4:1 (9.), 9:2 (16.), 11:5 (21.), 13:6 (25.), 17:8 (HZ) -
17:9 (35.), 20:10 (42.), 21:12 (46.), 22:13 (48.), 24:15 (53.), 25:16 (56.), 26:17 (56.), 27:19 (EN)




Weitere News

11.03.2026|Information|pst

Krickau zu Besuch beim Fanclub

Beim Stammtisch des Fanclubs Füchsepower e.V. war ein besonderer Gast zu Besuch: Nicolej Krickau, Cheftrainer der Füchse Berlin, kam mit dazu und hörte sich die Unterhaltungen gespannt an, ehe er für eine Fragerunde, Autogramme und Fotos bereitstand.

10.03.2026|Vorbericht|pg

Die Gruppenphase endet gegen Nantes

Am 14. und gleichzeitig letzten Spieltag der Gruppenphase empfangen die Füchse Berlin in der Machineseeker EHF Champions League den HBC Nantes. An diesem Donnerstag, 12. März, absolvieren die Berliner ab 20.45 Uhr im Fuchsbau damit auch das letzte CL-Duell vor dem Viertelfinale. Zu den Tickets.

05.03.2026|Nachhaltigkeit|YOUNG Forum

Füchse und YOUNG forum bringen zusammen

Am 26. Februar wurde das Handball-Champions-League-Spiel zwischen den Füchse Berlin und Industria Kielce zum Ort der Begegnung zwischen Vordenker der Nachhaltigkeitstransformation und Talenten des Themenfeldes.

04.03.2026|Spielbericht|pst

Sieg in Aalborg macht Gruppensieg perfekt

Die Füchse Berlin haben sich mit dem Auswärtserfolg im direkten Duell mit den Dänen Platz eins der Gruppe A gesichert. Somit besteht nach dem 35:31 (16:15) für das Viertelfinale der Machineseeker EHF Champions League die vermeintlich beste Ausgangslage.

04.03.2026|Nationalmannschaft|pst

Drei DHB-Nominierungen – Lichtlein verzichtet

Bundestrainer Alfred Gislason hat für die kommende Länderspielpause drei Spieler der Füchse Berlin nominiert. Darunter ist allerdings nicht der erfahrenste im Dress mit dem Adler: Spielmacher Nils Lichtlein wird nicht am Lehrgang teilnehmen.