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31.01.2006|Information|on

Postler im Fuchsbau

Nachmittags Europameisterschaft im Fernsehen, abends live in der Max-Schmeling-Halle - der Berliner Handballfan hat derzeit genügend Gelegenheit, seinen Lieblingssport zu betrachten. Zwar können sich die Füchse bezüglich der Spielkultur nicht mit Slowenien messen, aber Kampf und Leidenschaft gibt es ab 20.00 Uhr auch im neuen Fuchsbau zu bewundern.


Wenn morgen der SV Post Schwerin in der Max-Schmeling-Halle zwei Punkte gegen die Füchse in der Zweiten Liga Nord abholen will, befindet sich erstmals der slowakische Nationalspieler Michal Janco in den Reihen des letztjährigen Bundeslisten. Der 34-jährige Aufbauspieler soll der neue Regisseur der Schweriner werden. Überhaupt kann Post-Trainer Norbert Henke erstmals aus den vollen Schöpfen und reist mit 14 Spielern in die Hauptstadt.

Schwerin - genau wie die Füchse vor der Saison mit Lizenzentzug bestraft, die man aber bereits in erster Instanz erfolgreich zuückgewinnen konnte - erwies sich bisher nicht als sonderlich auswärtsstark. Erst der Sieg bei der abstiegsbedrohten HSG Varel vergangene Woche brachte die ersehnten ersten Auswärtspunkte. Dass die Berliner für die Schützenhilfe gegen den direkten Tabellennachbarn dankbar sind, führt aber nicht so weit, nun großartig Geschenke verteilen zu wollen. "Zuhause muss gewonnen werden", sagt Manager Bob Hanning kurz. Schwerin liegt nur einen Punkt besser als die Füchse, diese Situation soll sich nach dem Spiel umgekehrt haben.

Dafür hat das Team von Jörn-Uwe Lommel die letzten Wochen hart gearbeitet. Das nötige Engagement und die Leidenschaft sind klar erkennbar. Fehlen nur noch Erfolgserlebnisse. "Auch wenn es gegen meinen Freund Norbert Henke geht, die Punkte bleiben in Berlin", ist Hanning überzeugt.

Anwurf der Partie in der Max-Schmeling-Halle ist um 20.00 Uhr. Geleitet wird das Spiel von den beiden EHF-Schiedsrichtern Lars Geipel und Marcus Helbig.




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