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26.04.2014|Information|ATz

Füchse Berlin gewinnen in Emsdetten - Christophersen-Comeback geglückt

Die Füchse Berlin haben beim Aufsteiger in Emsdetten einen Pflichtsieg eingefahren: Das Team von Dagur Sigurdsson gewann beim Tabellenschlusslicht TV Emsdetten mit 28:22 (13:12). Der Underdog konnte eine Halbzeit gut mithalten, musste sich am Ende allerdings deutlich geschlagen geben. Damit stehen die Emsländer in dieser Saison als erster Absteiger fest. Bester Werfer der siegreichen Berliner, bei denen Sven-Sören Christophersen sein Comeback gab, war Konstantin Igropulo (7/2).

Der Pokalsieger aus Berlin kam zunächst gut ins Spiel und führte schnell mit 7:3. Vor allem die einfachen Tore aus einer stabilen Abwehr heraus, gaben den Füchsen Rückenwind. Doch dann kämpfte sich der Hausherr angeführt vom treffsicheren Faruk Halibegovic zurück. Beim 7:8 durch einen Treffer von Ernir Arnarson war der Anschluss erstmals wieder hergestellt, bevor Janko Bozovic in der 24. Spielminute mit seinem dritten Treffer für den Ausgleich zum 10:10 sorgte. Auch in den verbleibenden sechs Minuten bis zur Pause konnten sich die Füchse nicht mehr absetzen, sodass zur Pause ein dünnes 13:12-Polster aus Berliner Sicht auf der Anzeigetafel stand. Für den heimischen Underdog war das natürlich ein achtbares Zwischenergebnis. 

Die Gründe lagen vor allen Dingen in einer zu hohen Fehlerquote im Angriff, die dezimierten Füchse ließen in dieser Phase streckenweise die letzte Konsequenz vermissen und machten den Gegner somit stark. In den zweiten 30 Minuten konnte der Tabellenletzte dann nur noch zu Beginn mithalten: Bis zum 16:17 aus Emsdettener Sicht war das Spiel noch ausgeglichen, dann setzte sich der Hauptstadtklub nach und nach ab. Aus einer Überzahlsituation heraus nutzten die Füchse ihre Erfahrung und Kapitän Iker Romero, der mit 6 Toren zweitbester Werfer war, steuerte das Spiel erneut clever als Regisseur. Auch Schlussmann Silvio Heinevetter zeigte wieder eine ordentliche Leistung, in der Schlussviertelstunde hütete dann Petr Stochl das Tor. 

Beim 23:17 nach 46 gespielten Minuten nahm Trainer Gennadij Chalepo die Auszeit, doch auch danach konnte der TVE nicht mehr gegen halten. Erfreulich aus Berliner Sicht neben den zwei Punkten: Der lange verletzte Sven-Sören Christophersen feierte ein erfolgreiches Comeback und netzte in der 40. Minute erstmals wieder ein, in der 56. Minute traf der Rückraumspieler ein zweites Mal. Insgesamt spielte der Nationalspieler nach der rund 4-monatigen Zwangspause mehr als 30 Minuten und kam von Minute zu Minute sichtlich besser ins Spiel. „Es ist ein richtig gutes Gefühl, wieder auf der Platte zu stehen und dass das Knie hat gut gehalten“, sagte der 28-Jährige. Mit nur vier Rückraumspielern war die Unterstützung von Christophersen auch nötig, denn Jaszka, Drux und Horak waren nicht mit ins Münsterland gereist. Am Ende war der Auswärtssieg mit dem 28:22-Endstand ungefährdet, sodass die Füchse Berlin den Abstand auf die MT Melsungen weiter bei fünf Punkten halten und so den fünften Platz der DKB Handball-Bundesliga Tabelle festigen.  Im vorletzten Bundesliga-Heimspiel der Saison empfangen die Berliner am kommenden Sonntag, den 4. Mai 2014, um 17:15 Uhr den TuS N-Lübbecke im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle. Das Vorspiel bestreitet die männliche A-Jugend mit ihrem Viertelfinalrückspiel gegen Essen um 14:45 Uhr. Karten sind noch im Vorverkauf erhältlich und für beide Spiele gültig. 

Torschützen: Igropulo 7, Romero 6, Nielsen 4, Löffler 3, Zachrisson 3, Wiede 3, Christophersen 2




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