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06.10.2014|Information|KoW

Jungfüchse kommen mit blauem Auge davon

Am Freitagabend dem 3. Oktober war die A-Jugend der Füchse Berlin in Potsdam zu Gast. Ein Gegner, den die Mannschaft gut kennt - nicht zuletzt, weil er einige Ex-Füchse ein seinen Reihen zählt. Vor dem Spiel schienen die Rollen klar verteilt zu sein, traf doch der ungeschlagene Spitzenreiter aus Berlin auf den Tabellen-Vorletzten. Es entwickelte sich jedoch ein spannendes Derby, dass die Jungfüchse letztlich mit 21:17 nur knapp für sich entscheiden konnten.

Die Jungfüchse vermochten sich trotz einiger Anlaufschwierigkeiten zunächst auf 4:1 absetzen, doch konnte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiel aufgrund der beiderseits hohen Fehlerquote ziemlich zerfahren war. Beispielhaft hierfür war eine 6:3-Überzahl-Situation unserer Jungs, die man nicht positiv gestalten konnte. Sowohl die vielen Fehlwürfe, als auch die vielen Passungenauigkeiten hielten die Mannschaft um Kapitän Moritz Schade auch in der Folge davon ab, sich deutlicher abzusetzen und so ging es mit einer 10:6 Pausenführung in die Kabinen.

Doch trotz der klaren Worte in der Halbzeitpause gelang es den Jungfüchsen nicht, den Hebel umzulegen. Die Angriffsleistung mit einer Effektivität von 30% blieb erschreckend schwach und so konnte der Kooperationsverein aus Potsdam sogar auf zwei Tore verkürzen. Die Stimmung in der Halle kochte, aber der amtierende Meister bekam den Kopf noch aus der Schlinge und konnte zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Zu loben ist die durchgehend stabile  Abwehrleistung der Mannschaft mit einem erneut gut haltenden Sebastian Brand im Tor (15 Paraden). Zwar blieb auch diese nicht ohne Makel, jedoch verhinderte sie, dass die unverhältnismäßig hohe Fehlerzahl im Angriffsspiel bestraft wurde.

Am kommenden Freitag kommt es dann im Füchsetown mit dem Spiel gegen den SC Magdeburg zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales um die Deutsche Meisterschaft: Da muss dann eine Leistungssteigerung her, will man die weiße Weste wahren




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