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17.01.2015|Spielbericht|noa

Sieben Spieler der Füchse in die Weltmeisterschaft gestartet

Die Weltmeisterschaft in Katar hat am Freitag richtig begonnen. Einen Tag nach dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Katar und Brasilien konnten sieben Spieler der Füchse Berlin und Bundestrainer Dagur Sigurdsson in das Geschehen eingreifen. Deutschland feierte dabei einen Start nach Maß mit dem 29:26-Erfolg gegen Polen.


Gruppe D
Deutschland - Polen
29:26 (17:13)

Deutschland ist erfolgreich in die Weltmeisterschaftsendrunde gestartet. In der Gruppe D revanchierte sich die deutsche Mannschaft für die Playoff-Niederlagen im vergangenen Sommer mit einer hervorragenden Leistung. Füchse-Coach und Bundestrainer Dagur Sigurdsson stellte seine Mannschaft bestens ein und bewies mit seiner Taktik, dass Deutschland doch noch gegen den Tabellennachbarn gewinnen kann.

Füchse-Keeper Silvio Heinevetter stand in der Anfangsaufstellung der deutschen Nationalmannschaft und konnte ein paar Bälle mit guten Reflexen parieren. Später wurde er für Carsten Lichtlein ausgewechselt, der einen sehr guten Tag erwischt hatte. Somit kam Silvio im zweiten Durchgang nicht mehr in die Partie, kann sich aber bereits am Sonntag gegen Russland erneut beweisen.

Paul Drux, mit 19 Jahren Deutschlands jüngster WM-Spieler, erzielte ein Tor mit einer sehenswerten Einzelaktion zum 3:3. Eine kurze Körpertäuschung, drei Schritte nach links und plötzlich frei vor dem Tor. Unaufgeregt und entschlossen konnte Paul der Mannschaft in Abwehr und Angriff helfen sowie  einen Siebenmeter herausholen.



Russland - Saudi-Arabien
27:17 (17:9)

Russland ist mit Konstantin Igropulo souverän in die WM-Endrunde gestartet. Gegen Saudi-Arabien hatte "Tino" mit seiner Mannschaft keine Probleme, der Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können.

Konstantin Igropulo steuerte zwei Tore zum Erfolg Russlands bei. Er traf unter anderem zum 7:3 nach zehn Minuten und erzwang früh die erste Auszeit des WM-Nachrückers. Später erzielte er noch einen Siebenmeter, ließ seinen Teamkollegen aber eher die Tore werfen, während er in der Abwehr dicht machte. Mit Sicherheit wird es in der kommenden Begegnung schwieriger für ihn werden. Dann wird er seine Vereinskollegen Silvio Heinevetter, Paul Drux und Trainer Dagur Sigurdsson bald wieder sehen. Am Sonntag trifft Deutschland auf Russland.


Gruppe C
Frankreich - Tschechien              
30:27 (16:9)

Titelfavorit Frankreich hat lange gegen Tschechien kämpfen müssen, besonders weil Füchse-Routinier Pavel Horak mit acht Toren für mächtig Furore sorgte. Er war auch gleichzeitig bester Werfer der Partie, einen Treffer besser als Frankreichs Superstar Nikola Karabatic. Die Franzosen lagen bereits weit vorn. Doch in der zweiten Halbzeit führte Pavel mit drei Toren in Serie die tschechische Auswahl wieder heran.

Schlussmann Petr Stochl bekam 12 Minuten Einsatzzeit. Er wechselte sich mit Martin Galia im Tor ab. Petr hatte zwar deutlich weniger Spielminuten als Galia, parierte allerdings genauso oft wie sein Teamkollege. Durchaus möglich ist es von daher, dass er mehr Einsatzzeit in der nächsten Partie gegen Schweden am Sonntag bekommen wird. Dann kommt es zum Direktvergleich mit Fredrik Petersen und Jesper Nielsen.


Schweden - Island
24:16 (12:7)

Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat sich Schweden in den erweiterten Favoritenkreis der Weltmeisterschaft in Katar gespielt. Die Tre Kronor gewannen in der Gruppe C gegen WM-Nachrücker Island mit 24:16 (12:7), ließen von Beginn an nahezu keine Schwäche aufkommen und fuhren einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein.

Fredrik Petersen war bei dem starken Auftritt gewohnt aktiv auf dem Parkett und schnell unterwegs. Der Linksaußenspieler erzielte zwei Treffer, einmal mit einem typischen Tempogegenstoß zum 12:7 zur Halbzeitpause. Darüber hinaus verwandelte er per Siebenmeter und erhöhte den Vorsprung in der zweiten Hälfte auf sechs Treffer.

Jesper Nielsen begann in der Startformation und spielte nahezu jede Minute durch. Er war stark in der Abwehr und überzeugte wie bei den Füchsen im Mittelblock. Nur 16 Gegentore sprechen für sich. Torhüter Mattias Andersson hatte mit zahlreichen Paraden ebenfalls einen großen Anteil am Erfolg.




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