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11.02.2015|Information|SvN

Füchse starten positiv in das Jahr 2015: 32:23-Sieg gegen Minden

Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung haben sich die Füchse Berlin erfolgreich für die 21:30-Niederlage in der Hinrunde bei GWD Minden revanchiert. Vor 6.314 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gelang dem Hauptstadtklub ein souveräner 32:23-Erfolg gegen die Westfalen. Allerdings droht den Füchsen ein personeller Rückschlag. Fabian Wiede verletzte sich am linken Wurfarm und musste ausgewechselt werden. Erst eine spätere Untersuchung soll Aufschluss über den jetzigen Zustand geben. Durch den ungefährdeten Erfolg verbesserten sich die Berliner auf den neunten Platz. Die meisten Tore für die Gastgeber erzielte Petar Nenadic, der zehn Mal traf.


Mit einer schlagfertigen ersten Sieben begannen die Füchse Berlin. Sechs WM-Teilnehmer standen in der Startformation der Füchse - lediglich Spielmacher Bartlomiej Jaszka war der einzige, der nicht nach Katar gereist war. Er musste aufgrund seiner vorherigen Schulterverletzung für Polen absagen. Allerdings fehlten Silvio Heinevetter und Konstantin Igropulo, die krankheitsbedingt passen mussten. Minden musste auf den chilenischen Nationalspieler Marco Oneto, der sich bei der Weltmeisterschaft verletzte, verzichten. 

Die Gäste aus Minden erzielten zunächst durch Christoph Steinert das erste Tor, allerdings bereits nach den Anfangsminuten nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand. Zwar konnte der ehemalige Fuchs Jens Vortmann für Minden mehrmals glänzend parieren, doch die erarbeiteten Wurfchancen nahmen früh Oberhand zu Gunsten der Berliner, die nach zehn Minuten durch Paul Drux erstmals mit 3:2 in Führung gingen. 

Mit einer sehr agilen 6:0-Deckung hielten die Füchse die Gäste aus der Wurflinie und konnten sich bereits absetzen. Auch (Neu)-Zugang Evgeni Pevnov, der bereits vor seiner Zeit in Göppingen in Berlin aktiv war, überzeugte mit einem Tor sowie einer Vorlage kurz nach seiner Einwechslung und sorgte damit für eine erfolgreiche Rückkehr in den Fuchsbau. Minden hatte Probleme, den kompakten Abwehrblock der Füchse zu durchbrechen und fing sich vermehrt Tempogegenstöße ein. Diese bestrafte unter anderem Berlins Nachwuchstalent Willy Weyhrauch mit einem laut umjubelten Doppelschlag sogar zum 14:6. 

Selbst die Auszeit von Gästetrainer Goran Perovac trug kaum Früchte, einzig Aljoscha Schmidt überzeugte vom Siebenmeterpunkt mit souveränen Abschlüssen gegen Petr Stochl. Dennoch blieben die Füchse die bessere Mannschaft der ersten Halbzeit, die Fabian Wiede erfolgreich von halbrechts zum 17:12 beendete. 

Der Linkshänder stand nach dem Seitenwechsel gleich wieder im Fokus. Doch diesmal griff sich Wiede nach einem Zweikampf an seinen linken Wurfarm. Kurz darauf musste er ausgewechselt werden, wurde von Physiotherapeut Fabian Kittmann behandelt und anschließend in die Kabine geschickt. Eine Diagnose steht noch aus. Für ein sportliches Highlight sorgte derweil Fredrik Petersen von Linksaußen mit dem erfolgreichen Kempa-Trick, Minden ließ sich in der Folge allerdings nicht mehr düpieren und konnte zunächst den Rückstand halten. 

Dennoch ließen die Füchse nichts anbrennen, Petr Stochl war der sichere Rückhalt einer weiterhin sattelfesten Abwehr. Währenddessen verblüffte Petar Nenadic in der Offensive, der sich in allen Lagen zum Torerfolg durchkämpfte. Bereits nach 44 Minuten hatte der Serbe mit seinem siebten Treffer per Unterarmwurf auf 23:17 für die Hausherren erhöht. Ebenfalls glänzte der Rückraumschütze mit sehenswerten Anspielen und harmonierte sehr gut mit Evgeni Pevnov am Kreis. 

Minden hatte noch einmal die Möglichkeit, das Spiel offen zu gestalten, hatte in den entscheidenden Zweikämpfen allerdings das Nachsehen. Aleksandar Svitlica hatte des Öfteren die Durchschlagskraft, konnte aber allein mit Aljoscha Schmidt zu wenig gegen das gut formierte Füchse-Kollektiv ausrichten. So bestrafte Paul Drux einen Fehlpass der Gäste und verwandelte den Gegenstoß selbst mit seinem dritten Treffer zum 26:17 (47.) Auch in Unterzahl fanden die Füchse immer wieder Lücken. Torhüter Jens Vortmann war nun vermehrt der Grund, dass Minden nicht zweistellig in Rückstand geriet. 

Fünf Minuten vor dem Ende war es dann aber doch soweit. Fredrik Petersen erzielte nach Zuspiel von Iker Romero das 29:19 für die Hauptstädter. Kurz darauf erhöhte der Kapitän auch selbst und sogar Nachwuchstorhüter Sebastian Brand bekam seine ersten Einsatzminuten in der Bundesliga. Berlin siegte verdient mit einer flexiblen Mannschaftsleistung, während Minden den erhofften Überraschungserfolg deutlich verpasste. Am Ende besiegten die Berliner die Gäste mit 32:23.  

Torschützen: Nenadic (10/4), Petersen (5), Pevnov (4), Horak (3), Drux (3), Nielsen (2), Weyhrauch (2), Romero (1), Wiede (1), Zachrisson (1)




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