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23.12.2015|Information|JaS

Jahresrückblick und Weihnachtsgrüße von den Füchsen

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende. Weihnachten steht unmittelbar bevor und auch die Füchse Berlin können auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Neben großen Erfolgen gab es auch schwere Rückschläge zu verkraften. Insgesamt beenden die Berliner Handballer das Jahr aber mit einem guten Gefühl.

"Wir haben zwei internationale Titel gewonnen, das hätte ich vor neun Jahren, als ich zu den Füchsen gekommen bin, nicht zu träumen gewagt", blickt der Kapitän der Füchse stolz zurück. Petr Stochl war es, der einen enorm großen Anteil am Gewinn des Weltpokals hatte. Aber von vorne. Die Saison 2014/2015 sah nicht immer nach einer guten Spielzeit aus. Aber dann kam der 17. Mai 2015. Die Füchse schlugen im Finale des EHF-Cup den HSV Handball mit 30:27 und gewannen ihren ersten internationalen Titel. Und das vor eigenem Publikum in der Max-Schmeling-Halle. "Das war unglaublich. Ein Jahr vorher konnten wir mit dem DHB-Pokal den ersten Titel der Vereinsgeschichte überhaupt feiern - und dann gewinnen wir ein Jahr später auch noch den Europapokal", sagt Petr Stochl. Geschäftsführer Bob Hanning war bei dem großen Triumph übrigens nicht dabei - er wurde zeitgleich mit der B-Jugend in Essen Deutscher Meister.

Dann im Sommer der große Umbruch. Nach sechs Jahren kehrte Trainer Dagur Sigurdsson den Füchsen den Rücken, um sich von nun an voll auf den Job als Bundestrainer zu konzentrieren. Mit seinem Landsmann und Nachfolger Erlingur Richardsson kamen auch gleich sechs Neuzugänge und drei Jugendspieler rückten in den Profikader auf. Der erste Rückschlag kam bereits in der Sommerpause - Paul Drux und Mattias Zachrisson verletzten sich an der Schulter und es war klar, dass Beide rund ein halbes Jahr ausfallen werden. Was konnte man also von dieser neuen Mannschaft erwarten? Sicher nicht, dass sie gleich zu Beginn den zweiten internationalen Titel gewinnt. Doch die Füchse schlugen beim Super Globe in Katar die beiden Champions-League-Finalisten Barcelona und Veszprém - und wurden Vereinsweltmeister. Die Euphorie dieses Erfolgs nahm die Mannschaft mit in die nächsten Spiele, doch dann folgten die ersten Tiefs.

Aus im Achtelfinale des DHB-Pokals gegen die Rhein-Neckar Löwen, Aus im Europapokal schon in der Qualifikationsrunde und teils schwache Auftritte in der DKB Handball-Bundesliga. Und Anfang des Monats entschied sich Linksaußen Fredrik Petersen dazu, den Verein noch vor Weihnachten zu verlassen. Aber der erste Neuzugang steht bereits fest: Mit Steffen Fäth kommt im Sommer 2016 ein Nationalspieler von der HSG Wetzlar zu den Füchsen. Und im Februar wird auch der verletzte Paul Drux wieder zurück sein. Gemeinsam mit den Partnern und Fans freuen sich die Füchse deshalb auf das neue Jahr 2016. Kurz vorm Jahreswechsel scheint die Mannschaft wieder auf einem guten Weg zu sein und will nach der EM-Pause den Kampf um die europäischen Plätze aufnehmen. "Wir sind motiviert und freuen uns darauf, mit unseren Fans wieder viele Siege im Fuchsbau zu feiern", sagt Petr Stochl.

Die Füchse Berlin wünschen allen Fans, Sponsoren und Partnern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!




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