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21.08.2016|Information|rom

Final Countdown: DHB-Team spielt um Bronze

Dramatik pur am Freitag abend, beide Halbfinalpartien beim Olympischen Handballturnier waren an Spannung nicht zu unterbieten. Für die deutsche Auswahl mit den Füchsen Drux, Wiede, Heinevetter und Fäth kam die Aufholjagd zu spät, in der Schlusssekunde unterlagen sie Weltmeister und Olympia-Titelverteidiger Frankreich mit 28:29 (13:16). Im zweiten Halbfinale ging es zwischen Dänemark und Polen sogar in die Verlängerung, am Ende siegten die Dänen 29:28 (16:15, 25:25). Damit trifft das deutsche Team heute um 15:30 Uhr im Spiel um die Bronze-Medaille auf Polen.

Silvio Heinevetter in Topform
© Bildnachweis: www.dhb.de

Von den Füchse-Akteuren war es dieses Mal Silvio Heinevetter, der im olympischen Halbfinale groß auftrumpfte. Mit einer Quote von 53% hielt er sein Team gegen die favorisierten Franzosen über weite Strecken im Spiel. Füchse-Neuzugang Steffen Fäth kam unterdessen zu keinen Einsatzzeiten, während Paul Drux (2 Tore) und Fabian Wiede (0 Treffer) überwiegend den Kollegen den Vortritt ließen. Am Ende waren aber die Einsatzzeiten und die erzielten Tore nebensächlich und nur für die Chronik wichtig.

Erstmals seit 2004 stand wieder ein deutsches Team im Halbfinale des Olympischen Handballturniers, da war natürlich der Finaleinzug wie damals in Athen der erklärte Wille. In einer Partie die zwar nicht das Prädikat "Weltklasse" erhält, dafür an Spannung aber nicht zu überbieten war, hatten die Franzosen zunächst die Nase vorn. Der erwartete Vorteil der deutschen durch den breiteren und jüngeren Kader in der zweiten Halbzeit kam dann auch zum Tragen, allerdings zu spät. Erst bei einem Rückstand von sieben Toren begann die Aufholjagd, die beim 28:28 sogar zum Ausgleich führte. Eine Sekunde fehlte noch um sich in die Verlängerung zu retten, als Daniel Narcisse den Ball zum Siegtreffer ins Lattenkreuz hämmerte.

Die Enttäuschung im deutschen Team war natürlich groß, wandelte sich dann aber im Laufe des Samstags in eine positive Aufbruchstimmung. "Wir müssen alle das Spiel schnell abhaken, weil Bronze immer noch ein großer Erfolg ist," formulierte es Paul Drux direkt nach dem Spiel gegenüber der dpa, "es sollten jetzt alle den Kopf frei bekommen." So zeigte sich das ganze Team kämpferisch, Rechtsaußen Tobias Reichmann schaute schon nach vorn: "Wir wissen, dass wir ein Spiel um die Medaille haben. Spätestens wenn der Anpfiff ist, gibt man dann wieder alles."

Im kleinen Finale geht es heute um 15:30 Uhr deutscher Zeit gegen Polen. Eigentlich aus mehrerer Hinsicht ein gutes Omen. Polen war Gastgeber der für das deutsche Team so erfolgreichen Europameisterschaft im Januar, zudem wurde Polen bereits in der Vorrunde in Rio de Janeiro mit 32:29 besiegt. Und außerdem unterlagen die Polen in ihrem Halbfinale ebenfalls mit 28:29 in einer dramatischen Partie, hatten ihr Spiel aber fünf Stunden später und mussten zudem in die Verlängerung.

Glücklicher Sieger aus der Halbfinalpartie mit den Polen waren unterdessen die Dänen. Bei ihnen wird Füchse-Spieler Hans Lindberg das Olympische Turnier als Beobachter beenden, er wurde nicht nachnominiert. Dafür darf er heute (19:00 Uhr deutsche Zeit) mit seinem Team im Finale gegen Frankreich mitfiebern.

Beide Finalspiele (15:30 Uhr und 19:00 Uhr) werden vom ZDF im Livestream in voller Länge übertragen.




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