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14.11.2016|Information|CG

Nach drei Tagen Pause: alle Füchse wieder im Training

Die dreitägige Trainingspause ist um, die Handball-Bundesligisten der Füchse Berlin haben am Montag ihre ersten Trainingseinheiten absolviert. Dabei konnte Chefcoach Erlingur Richardsson auf den kompletten Kader zurückgreifen - mit Ausnahme von Kent Robin Tønnesen, der aktuell eine Reha für seine Wade absolviert.

Erlingur war mit seiner Familie in Österreich



Erlingur, warum die lange Trainingspause?

Erlingur Richardsson: Das war eine Chance. In der Liga hat man so häufig Spiele, dazu kommen noch die ganzen internationalen und Nationalmannschafts-Partien - wenn dann mal ein Wochenende Luft ist, sollte man das nutzen. Manche Spieler haben seit Juli nonstop geackert, manche hatten kein bisschen Pause. Regenration ist ja ein wichtiges Thema im Profisport. Die haben sie jetzt neben der Chance, den Kopf freizukriegen, bekommen.

Wie hast du dich entspannt?

Ich war mit meiner Familie in Österreich- mein Sohn hat dort viele Freunde, wir haben dort ja vor Berlin gewohnt. Er und seine Kumpels wollen die Freundschaft halten, also war das für sie natürlich eine super Sache. Dazu habe ich mir viele Handballspiele angeguckt und bin täglich durch die Wälder gelaufen.

Weißt du, wie die Spieler ihre Zeit verbracht haben?

Natürlich, Petar Nenadic war beispielsweise mit Frau und Sohn in Italien. Alle waren beim ersten Training ein bisschen entspannter und sind jetzt wieder bereit, Vollgas zu geben.

Das wird auch notwendig sein, um sich auf die Rhein-Neckar Löwen (20.11., 15:00 Uhr, live auf Sport1) einzustimmen, oder?

Wir fangen jetzt mit der direkten Vorbereitung auf das Spiel an, Angriff, Abwehr, Video und Basics - wir haben die ganze Woche Zeit und alle gesunden Spieler an Bord.

Jetzt, wo du mal drei Tage Zeit hattest, über den aktuellen zweiten Tabellenplatz nachzudenken: Wie gefällt dir die Saison bisher?

Man kann natürlich zufrieden sein, die Abwehr stand meistens gut, der Angriff muss aber stabiler werden. Bisher sind unsere Torhüter ein sicherer Rückhalt, die Siebenmeterquote ist hingegen schlecht. Folglich bewerte ich die Saison als nicht übel - aber auch nicht als perfekt. Wir müssen wirklich weiterkämpfen und für jeden einzelnen Punkt alles geben. Wir müssen immer aufs nächste Spiel und unseren Handball fokussiert sein.

Was machst du, sobald Fabian Wiede im Dezember an der Schulter operiert wird und dadurch ausfällt?

Ganz klar: Christoph Reißky wird halbrechts spielen, dazu manche unserer Rechtshänder. Jetzt warten wir natürlich sehnsüchtig auf Kent, aber wir müssen abwarten, wie sich seine Wade entwickelt. Da darf man nichts überstürzen, aber bisher sieht es gut aus in der Reha. So lange er aber noch ausfällt, wird Christoph weiter zum Einsatz kommen - zu Recht, denn er hat zuletzt wirklich gute Leistungen gezeigt.

Petar sendete Grüße aus Italien



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