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07.06.2017|ohne Rubrikzuordnung|Ulrike Krieger / B.Z.

Heute in der B.Z.-Zeitung: Unser Neuzugang Marko Kopljar!

Text von Ulrike Krieger / erschienen am 06.06.17 (B.Z.).

Marko Kopljar erkundet seine neue Heimat und ist auf Wohnungssuche. Der Kroate wurde einst mit einer Biss-Attacke berühmt - darüber redet er heute aber nicht mehr gerne.

Marko Kopljar war am Dienstag bereits beim Mannschaftsfgrillen

Willkommen in Berlin! Neuzugang Marko Kopljar (31) will schnell ein richtiger Fuchs werden. Am Dienstag war der Kroaten-Riese (2,10 Meter) bereits zum Medizin-Check in der Hauptstadt. Kopljar: „Ich habe mir mehrere Wohnungen angesehen, aber noch ist nicht das richtige dabei gewesen. Ich möchte in den Prenzlauer Berg ziehen, möglichst nah an die Schmeling-Halle."

Von Berlin weiß und kennt der Linkshänder noch nicht viel. Kopljar lacht: „Ich kenne nur das, was ich vor sechs Jahren gesehen habe, da hatten die Füchse schon einmal Interesse, doch ich bin nach Paris gegangen. Aber meine Frau Iva wird schon dafür sorgen, dass ich bald genug von Berlin sehe."


Kopljar beim Medizincheck bei Dr. Jürgen Bentzin

Die beiden ziehen zusammen mit Sohn Ante (1) um: „Zurzeit leben wir noch in Zagreb." Kopljar kommt vom ungarischen Meister Veszprem zu den Füchsen, mit seinen Ex-Klubs Zagreb, Paris, Barcelona und Veszprem wurde er jeweils Meister.


In der Geschäftsstelle: Volker Zerbe, Bob Hanning und Marko Kopljar (v.l.)

Bringt Marko nun das Titel-Gen zu den Füchsen? Kopljar: „Noch bin ich gar nicht richtig da, deshalb rede ich nicht über Titel. In zwei Monaten kann man mich das noch mal fragen, wenn ich die Mannschaft richtig kennengelernt habe. Aber Fakt ist, in der Bundesliga kann jedes Team bei jedem Klub gewinnen oder auch verlieren."

So wie die Füchse in der letzten Woche gegen Gummersbach? „Ja, das habe ich auch mit bekommen", sagt Kopljar. „Aber genau das meine ich: Auch eine vermeintlich schwächere Mannschaft kann dich immer mal auf dem falschen Fuß erwischen."

2014 saß Marko Kopljar eine sechsmonatige Sperre ab, vier Monate davon waren auf Bewährung. In einem Spiel mit Paris SG hatte er seinen Gegenspieler Benjamin Gille gebissen. Mit dem Ausraster und der Strafe geht er mittlerweile sehr souverän um. Der Kroate: „Ach, die alte Geschichte... Ich bin ein sehr ruhiger Mensch und das war ein einmaliger Fehler. Freunde und Bekannte konnten das gar nicht verstehen, dass mir so etwas passiert ist. Leider werde ich immer noch darauf angesprochen."


Im Prenzlauer Berg begibt sich Kopljar derzeit auf Wohnungssuche

Jetzt freut sich der Handballer erst einmal auf ein bisschen Ferien, bevor im Juli die Vorbereitung in Berlin los geht. „Ich bin schon jetzt in Kontakt mit Jakov Gojun, Drago Vukovic und Kresimir Kozina. Sie sind alle drei sehr zufrieden in Berlin, haben mir nur Gutes erzählt über den Verein, deshalb bin ich schon voller Vorfreude."




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