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20.12.2006|Information|MaT

Füchse zu Gast in der Bärenhöhle - Rückrundenstart zum Jahresausklang

Im letzten Spiel des Jahres treffen die Füchse Berlin heute auswärts auf den SV Anhalt Bernburg. Anpfiff in der SH Bruno Hinz in Bernburg ist um 19 Uhr.

Die Hinrunde ist abgeschlossen. Die mit 34:0 Punkten und einem Torverhältnis von + 130 Zählern erfolgreichste Herbstmeisterschaft eines Zweitligisten in der Geschichte, spricht eine eigene Sprache. Unsere Füchse haben die erste Hürde genommen und sind auf einem guten Weg, den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga, die stärkste Liga der Welt, zu verwirklichen. Die Berliner wollen am heutigen Mittwochabend insbesondere an 2 Spiele der Hinrunde anschließen, an das erste Spiel gegen den heutigen Gegner, welches im Fuchsbau deutlich mit 42:24 gewonnen wurde und insbesondere an das letzte Spiel, gegen den bis dato ärgsten Rivalen im Kampf um den direkten Aufstiegsplatz, die Ahlener SG. In diesem Spitzenspiel zeigten die Füchse all das was sie auszeichnet: Mannschaftliche Geschlossenheit, Ehrgeiz, Kampfgeist, Nervenstärke und in den wichtigen Situationen die erforderliche Cleverness. Jedoch hat dieser wichtigste Sieg der bisherigen Saison (29:27) eines nicht geschafft, und zwar Leichtsinnigkeit auf Berliner Seite hervorzurufen. Jedem ist bewusst, dass man noch lange nicht aufgestiegen ist und das jedes einzelne Spiel als Endspiel anzusehen ist.

Dies gilt auch heute!

Der deutliche Hinrundensieg über Bernburg ist gut für das Selbstvertrauen, jedoch hat dieser keine klare Aussagekraft über das Kräfteverhältnis am heutigen Abend. Bernburg hatte zu Saisonbeginn einige Verletzungssorgen, gepaart mit einem schwachen Start der restlichen Akteure. Nachdem man nach und nach besser in Tritt kam, strauchelte man zum Ende der Hinrunde wieder und findet sich momentan auf Tabellenplatz neun wider. Jedoch machen gerade diese Schwankungen es schwer, den momentanen Stand des Gegners richtig einzuschätzen.
Deshalb kann für den Tabellenführer heute wieder einmal die Devise nur sein: Besinnung auf die eigenen Stärken, nicht Fragen wie stark der Gegner ist, sondern zeigen wie stark man selbst ist. Somit wünschen wir der Mannschaft alles Gute und hoffen, dass heute Abend die nächsten Punkte für das Projekt Aufstieg von der Saale mit an die Spree genommen werden.




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