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01.08.2017|Information|rom

Im Porträt: Neuzugang Marko Kopljar

Mit Marko Kopljar kommt ein routinierter und international erfahrener Spieler zu den Füchsen Berlin. Der 31-jährige spielt inzwischen seit 13 Jahren international, in den letzten zehn Jahren brachte er es auf neun Spielzeiten in der VELUX EHF Champions League. Der 2,10 Meter große Linkshänder ist im rechten Rückraum aktiv und kann schon eine beachtliche Titelsammlung vorweisen, die er gern mit den Füchsen vergrößern möchte.

Marko Kopljar hat sich bei den Füchsen schon gut integriert
© Bildnachweis: Marco Wolf

Kopljar wurde 1986 in Požega geboren, einer Kleinstadt im östlichen Kroatien. Mit gerade einmal 18 Jahren bekam er dann seinen ersten Profivertrag bei RK Zagreb, einer der internationalen Topadressen. In den 1990er Jahren gewann der Club als Badel Zagreb zweimal den Europapokal der Landesmeister und war nach der Umstrukturierung zur Champions League nochmals vier Mal im Finale.

Als Kopljar nach Zagreb wechselte hatte der Club gerade ein kleineres Tief hinter sich. Er gewann zwar weiter in Serie die Meisterschaft und den nationalen Pokal, zu Beginn seiner Profikarriere spielte Kopljar die ersten drei Jahre aber „nur" im Pokalsiegerwettbewerb und im Challenge Cup. Ab 2007 folgten dann fünf Spielzeiten in der Königsklasse, in der sich der Linkshänder immer weiter entwickelte und zum Führungsspieler von RK Zagreb wurde.

Nach acht Jahren folgte dann 2012 der Schritt ins Ausland, der französische Club Paris Saint-Germain HB rüstete zum internationalen Topclub auf. So musste Kopljar zwar in seinem Premierenjahr eine internationale Pause einlegen, gewann aber 2013 und 2015 die französische Meisterschaft sowie 2014 und 2015 den französischen Pokal. Im zweiten und dritten Jahr in Frankreich spielte er damit wieder in der CL, ebenso in der Saison 2015/16 mit FC Barcelona.

In der letzten Spielzeit stand er dann bei Telekom Veszprém unter Vertrag, bekam aber nur wenig Spielanteile. So ganz optimal verlief die Saison in Ungarn nicht, ein Thema das der Kroate lieber abhaken möchte und nur mit den Worten „schwierige Saison" kurz kommentiert. Er will den Blick wieder nach vorn wenden, sieht mit den Füchsen Berlin die Chance auf einen persönlichen Neuanfang und vor allem die Chance auf die DKB Handball-Bundesliga. Bei allen klangvollen Vereinsnamen in seinem Lebenslauf, so hat die deutsche Bundesliga für jeden ambitionierten Handballer ihren besonderen Reiz.

„Die Handball-Bundesliga ist die stärkste Liga, da kann höchstens noch Frankreich mithalten," fangen Kopljars Augen an zu glänzen, wenn er über seine neue Herausforderung spricht, „hier kann man jedes Spiel verlieren, es gibt keine einfachen Spiele." Verlieren will er mit Sicherheit nicht, ganz im Gegenteil. Der Bronze-Medaillegewinner von Olympia 2012 will auch in Berlin Titel holen und dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

Zuerst einmal gilt es in Berlin anzukommen. Allzu viele Berührungspunkte hatte Kopljar noch nicht und war aus dem Urlaub direkt zum ersten Training angereist. Die ersten Wochen quartierte er sich noch bei Drago Vukovic ein, der ihm auch mit der Sprache weiterhilft. „Ich will möglichst schnell die Sprache lernen und versuche mit meinen Mitspielern so viel wie möglich deutsch zu sprechen," ist Marko ambitioniert und lacht: „ich darf ja nicht zu sehr von Drago abhängig sein."

Eine Abhängigkeit hat er dann auch schnell gelöst, zwei Wochen nach seiner Ankunft in Berlin war auch eine Wohnung gefunden. Jetzt kann Kopljar auch seine Familie nach Berlin nachholen und endgültig in der Großstadt ankommen. Das dürfte im auch nicht zu schwer fallen, war er doch auch schon in Paris und Barcelona zuhause. „Ich bin gespannt auf die Herausforderung, freue mich auf das intensive Training," macht es ihm sichtlich Spaß wieder fester Teil einer Mannschaft zu sein, „und will natürlich mit den Jungs möglichst viele Spiele gewinnen."




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