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01.09.2017|Vorbericht|pb

Füchse-Kreisläufer Erik Schmidt trifft am Sonntag auf seine alte Liebe

Er ist einer von vier Neuzugängen. Neben Marko Kopljar, Fredrik Genz und Frederik Simak verstärkt Erik Schmidt das Bundesliga-Team der Füchse Berlin. Trotz seines jungen Alters blickt der 2,04 Meter große Kreisläufer auf eine spannende Vita zurück. Wir haben mit dem 24-Jährigen vor dem Liga-Auftakt am Sonntag (15 Uhr) über das brisante Spiel gegen seine alte Liebe gesprochen.

Erik Schmidt (hier im Klub-WM-Finale gegen Barcelona) freut sich auf den Liga-Auftakt.
© Bildnachweis: Pillaud (IHF)

FUCHSBAU: Erik, du gehst sicher mit gemischten Gefühlen in dein erstes Heimspiel mit den Füchsen - schließlich geht es gegen deinen ehemaligen Club Ludwigshafen-Friesenheim.

ERIK SCHMIDT: Das stimmt. Ich bin 2012 von Groß-Umstadt nach Ludwigshafen gewechselt. Damals hieß der Verein noch TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Dort hatte ich wirklich eine tolle Zeit. Es kommen viele Erinnerungen hoch, wenn ich an die TSG denke, schließlich habe ich 2014 mit dem Verein den Aufstieg gefeiert. Das war eine ganz wichtige Station in meiner Karriere. Das ist jetzt aber auch schon drei Jahre her - ich bin nun ein Fuchs und freue mich total auf das erste Heimspiel.

Hast du eigentlich noch Kontakt zu ehemaligen Teamkollegen aus Ludwigshafen?

Mit Gunnar Dietrich und Kevin Klier habe ich zusammengespielt. Wir verstehen uns nach wie vor super. Heute läufst du zum ersten Mal als Füchse-Spieler in der Max-Schmeling-Halle auf. Du kennst die Atmosphäre bisher nur als Gästespieler.

Was erwartet deine ehemaligen Teamkollegen?

Die Stimmung hier ist wahnsinnig gut. Es wird hitzig, das kann ich ihnen schon sagen. Als Spieler habe ich es hier aber immer genossen, auch wenn die Fans gegen uns waren. Die Halle ist keine typische Eventhalle und dadurch perfekt zum Handballspielen. Es kommt viel mehr Stimmung auf. Ich bin heiß und will jetzt einfach nur auf die Platte.

Wie verliefen die ersten Wochen in Berlin?

Für mich beginnt mit dem Spiel heute ganz offiziell ein neuer Abschnitt. Die ersten Wochen verliefen super. Ich wurde gleich gut integriert. Von der Stadt habe ich aber leider noch nicht viel sehen können. Mein Tagesablauf begrenzte sich bisher nur auf: Halle, Baumarkt und Wohnung. Abends bin ich immer todmüde ins Bett gefallen.

Wohnst du eigentlich alleine hier?

Bisher schon. Meine Freundin macht zurzeit noch ihr Bachelor-Studium in Gießen, kommt aber in wenigen Wochen nach.

Bist du Fan von anderen Sportarten?

Als Fan würde ich mich nicht bezeichnen, aber ich bin in Mannheim immer gerne zum Eishockey gegangen. Das kam in Hannover leider zu kurz. Ein Besuch bei den Eisbären Berlin ist auf jeden Fall geplant. Am Eishockey mag ich die Härte, das Tempo und die Dynamik - das ist ähnlich wie bei uns im Handball. Es gibt viel Action!

Welche Ziele hast du mit den Füchsen?

Ich will mich hier in Berlin etablieren. Ein wichtiger Punkt war für mich, dass ich auch international spielen kann. Dadurch kann ich einen wichtigen Schritt für meine Entwicklung machen.




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