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14.11.2017|Vorbericht|pb

Paul Drux vor dem Spiel in Minden im Interview: „Dürfen uns nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen!"

Die Füchse Berlin wollen nach dem 26:30 gegen Flensburg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Am Donnerstag gastiert der Spitzenreiter bei GWD Minden (19 Uhr/Sky). Paul Drux spricht vor dem Auswärts-Match in Ostwestfalen im Interview.

Nimmt das Team vor dem Spiel in Minden in die Pflicht: Paul Drux.
© Bildnachweis: Lächler

Paul, wie habt ihr im Team die Pleite gegen Flensburg abgearbeitet?

Paul Drux: „Wir haben gegen Flensburg über 20 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht. Im zweiten Durchgang haben wir aber den Faden verloren. Wir hätten den Sack früh zumachen können, wenn nicht sogar müssen. Leider haben wir aber unsere Chancen nicht genutzt. So etwas wird eben bestraft. Wir haben das Spiel mit dem Trainerteam aufgearbeitet und einen Haken dahinter gesetzt."

Was muss gegen Minden wieder besser werden?

„Wir dürfen uns nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen - egal, was kommt. Es gab viele Situationen, in denen wir einfach unseren Stiefel hätten runterspielen müssen. Stattdessen haben wir uns mit anderen Dingen befasst. Wir wollen es gegen Minden genau anders machen und voll fokussiert in das Match gehen."

Was erwartet uns in Ostwestfalen?

„Auf alle Fälle eine starke Mannschaft, gegen die wir uns oft schwer getan haben. Minden steht zurzeit zur Recht im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga. Wir sind für die schwere Aufgabe gewappnet und wissen, was uns erwartet."

Wir sind noch Spitzenreiter der DKB Handball-Bundesliga. Die Frage ist: wie lange noch? Denn von hinten lauern die Löwen schon. Nichtsdestotrotz: wie fühlt sich das für dich an?

„Wir sehen uns schon weit oben in der Tabelle, aber als Spitzenreiter haben wir uns nie gefühlt. Ganz ehrlich: das interessiert uns im Team nicht. Darüber verlieren wir auch untereinander kein Wort. Wir wissen alle, dass es noch sehr früh in der Saison ist und fast alle Teams weniger Spiele ausgetragen haben als wir. Die Löwen haben sogar zwei Spiele weniger. Wir tun gut daran, auf uns zu schauen. Alles andere blenden wir aus."




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