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19.02.2004|Information|on

Fredenbecker Herausforderung

Die Füchse spielen in dieser Saison äußerst unbeständig. Nach Gala-Auftritten gegen favorisierte Mannschaften kommt es kurz darauf wieder zu Niederlagen, die der Kategorie „unerwartet“ zuzuordnen sind. Am Samstag, 19.30 Uhr, steht nun die Herausforderung in Fredenbeck an, einem mit vielen Ambitionen gestarteten Team, dass den Erwartungen im Laufe der Saison jedoch nicht gerecht werden konnte.



Fredenbeck liegt derzeit einen Punkt vor den Füchsen auf Platz 10 der Tabelle und hat seine Aufstiegsambitionen längst zu den Akten gelegt.. Besonderen Unmut löste bei den immer wieder von Gerüchten um eine finanzielle Schieflage gebeutelten Niedersachsen der erst in letzter Sekunde erzielte Sieg gegen Schlusslicht Achim/Baden (30:29) im letzten Heimspiel aus. „Peinliche Vorstellung“ hieß es hinterher, zumal man zur Halbzeit noch mit 18:12 vorne lag.

Soweit wollen es die Füchse gar nicht erst kommen lassen, sondern von Beginn an aufs Tempo drücken. Glich bei der Niederlage gegen Altenholz die Abwehr noch einem Schweizer Käse, soll dies in Fredenbeck ganz anders werden. Mit Jörg Hok soll die nötige Sicherheit in die Abwehrformation einkehren. Zwar ist auch Fredenbeck bekannt für ein temporeiches Spiel, verfügt mit Frank Cordes im Rückraum über einen Shooter, der schon 1994 beim THW Kiel aus dem Nichts heraus zum Kurzzeit-Star wurde und hat mit Tihomir Knez, der vor der Saison vom HCE Rostock ins Geestland wechselte, einen versierten und torgefährlichen Kreisläufer. Zudem hat man mit Mariusz Dudek im Tor einen sehr erfahrenen Schlussmann. Füchse-Trainer Sviridenko will sich davon jedoch nicht beeindrucken lassen und fordert von seiner Mannschaft neben dem nötigen Engagement auch wieder eine bessere Chancenverwertung im Angriff und Sicherheit in der Abwehr.

Entscheidend wird daneben auch der längere Atem sein. Fredenbeck neigt in der laufenden Saison zu einigen Einbrüchen während der 60 Minuten. Die Berliner, die schon häufig über die Kampfkraft Spiele noch gedreht haben, könnten hier ihren Vorteil finden..

Ein Sieg in Fredenbeck wäre jedenfalls bitter nötig, um endlich Planungssicherheit für die nächste Saison zu bekommen. Vier Punkte beträgt der Abstand zu den Abstiegsplätzen, zuwenig angesichts des Restprogramms. Die derzeit in Berlin laufenden Planungen für die nächste Spielzeit sind zwar schon sehr viel versprechend, jedoch hängt über allem immer noch das Damoklesschwert des möglichen Abstiegs in die Regionalliga, womit alle Professionalisierung im Umfeld dahin wäre.




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