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24.03.2018|Vorbericht|rom

Schweres Auswärtsspiel beim „EHF-Traditionsgegner" Saint-Raphaël

Die Füchse Berlin haben sich gestern auf den Weg nach Saint-Raphaël an der Côte d'Azur gemacht. Heute Abend steht dort um 20:45 Uhr das Auswärtsspiel in der Gruppenphase des EHF-Pokals bei Saint-Raphaël Var Handball an. Im Hinspiel Anfang Februar mussten die Füchse eine bittere Niederlage hinnehmen und wollen nun Revanche nehmen. Es ist bereits das fünfte Aufeinandertreffen in zwei Saisons, die Gastgeber hatten zuletzt beeindruckende Ergebnisse in der französischen Liga erzielt.

Fabian Wiede verletzte sich im Hinspiel, ist jetzt wieder komplett fit
© Bildnachweis: Foto Lächler

Aus Sicht der Füchse Berlin kann man Saint-Raphaël Var Handball schon fast als „Traditionsgegner" im EHF-Pokal ansehen. In der vergangenen Saison traf man zwei Mal in der Gruppenphase und im Halbfinale aufeinander, dieses Jahr führte die Auslosung die Clubs erneut in der Gruppenphase gegeneinander. Das Hinspiel am 7. Februar in der Potsdamer MBS-Arena ist den Füchsen in schmerzlicher Erinnerung, nur mit einem Schlussspurt konnte die Niederlage beim 21:26 noch erträglich gestaltet werden.

Seither haben sich beide Clubs in der Gruppe B des EHF-Pokals schadlos gehalten. Beide Teams feierten drei Siege gegen Helvetia Anaitasuna und Lugi Lund, bevor es heute zum Rückspiel kommt. Zwar ist für die Füchse der zweite Tabellenplatz bereits sicher, aber da mit großer Wahrscheinlichkeit nur drei der vier Zweitplatzierten ins Viertelfinale einziehen, wollen die Füchse sich das Ticket am Liebsten über den sicheren Weg des Gruppensiegers holen.

Dafür müssten die Füchse morgen aber entsprechend hoch gewinnen, bevor am 1. April das letzte Gruppenspiel zuhause gegen Lugi Lund ansteht. Und die Franzosen haben zuletzt in ihrer heimischen Liga auf sich aufmerksam gemacht. Gegen die beiden französischen Topclubs Montpellier und Paris St. Germain gab es denkbar knappe Niederlagen mit nur einem Tor. Und dies gelang Saint Raphaël trotz des Ausfalls ihres Topspielers Alexandru Simicu.

Auf der anderen Seite können die Füchse erstmals seit Jahresbeginn im EHF-Pokal in Topbesetzung antreten. Fabian Wiede hat seine Schulterprellung aus dem Hinspiel inzwischen komplett auskuriert, Paul Drux feierte am gestrigen Abend sein Comeback. Ohnehin gibt das 40:31 über GWD Minden am Donnerstag eine gute Rückendeckung, entsprechend positiv war die Stimmung bei der heutigen Anreise über München und Nizza.

Das Spiel wird heute um 20:45 Uhr durch die norwegischen Schiedsrichter Lars Jorum und Havard Kleven im Palais des Sports JF Krakowski angepfiffen. Die Übertragung des französischen Fernsehens ist in Deutschland online unter www.handball-deutschland.tv zu empfangen.




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