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13.04.2007|Information|PaF

Derbyzeit in der Max-Schmeling-Halle

Am kommenden Sonntag, den 15.04.2007 empfangen die Füchse Berlin den Tabellenvorletzten aus Potsdam. So einfach wie man es von der Tabellensituation her erwarten könnte, wird es für den Tabellenführer aber bestimmt nicht, denn Lokalderby´s haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

Im Hinspiel schafften die Füchse nur einen knappen 27:25 Sieg. Und nun im Rückspiel müssen beide Vereine gewinnen, um ihre Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren. Die Füchse brauchen einen weiteren Sieg, um Stralsund auf Abstand zu halten und Potsdam muss im Kampf gegen den Abstieg ebenfalls punkten, um noch am TuS Spenge vorbeiziehen zu können. Auf einem guten Weg sind die Potsdamer allemal. Aus den letzten drei Begegnungen holten sie 5:1 Punkte. Doch auch diese Serie reichte bisher nicht aus, um die Abstiegszone zu verlassen, denn der TuS Spenge gewann ebenfalls wichtige Spiele und liegt so Dank des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Potsdam kommt also als gestärkte Gastmannschaft nach Berlin. Garant für die Leistungssteigerung in den letzten Spielen sind der Spielertrainer Pawel Kaniowski, der das Traineramt des zurückgetretenen Alexander Haase übernahm und der Ex-Fuchs Victor Pohlack, der in der letzten drei Spielen dem Gegner durchschnittlich 9 Tore einschenkte. Maciek Tluczynski, der in der WM-Pause verpflichtet wurde und dessen Bruder aktueller Vizeweltmeister ist und beim Ligakonkurrenten TSV Hannover Burgdorf unter Vertrag steht, bildet auf der Rückraum-Mitte Position den Kopf der Mannschaft. Mit Enrico Bolduan haben die Potsdamer einen Top-Torjäger im Team. Mit bisher 154 Treffern liegt er in der Torjägerliste nur zwei Plätze hinter unserem auf Platz fünf rangierenden Konrad Wilczynski (174 Treffer). Leider nicht im Kader für diese Begegnung steht der Ex-Fuchs Christian Schücke, der im Hinspiel seine Stärke in der Defensive und im Konterspiel unter Beweis stellen konnte.

Bei den Füchsen haben Torhüter Petr Stochl und Abwehrspezialist Frank Schumann noch mit einer Grippe zu kämpfen und hoffen, dass sie bis zum Spiel am Sonntag wieder fit sind. Nach dem hart umkämpften Sieg gegen Dessau am Ostermontag, konzentrieren sich die Spieler um Jörn-Uwe Lommel nun auf das kommende Derby. „Aufgrund des Hinspielergebnisses und der letzten Spiele unseres Gegners sind wir gewarnt und lassen uns auf keinen Fall vom Tabellenplatz blenden.“, so der Trainer des Tabellenführers. „Es muss weiter konzentriert gearbeitet und gekämpft werden, denn jedes Spiel besitzt jetzt Endspielcharakter.“

Jedoch nicht nur in Bezug auf den Tabellenplatz sind die Füchse schon erstklassig. Die Füchse erwarten am Sonntag wieder ca. 2000 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle. Potsdam schafft es im Durchschnitt gerade einmal auf 397 Zuschauern, so wenig wie kein anderer Verein der 2. Bundesliga Nord.

Die Füchse-Fans erwartet am Sonntag aber nicht nur ein packendes Nachbarschaftsduell. Als Vorspiel wird das Halbfinale der Nordostdeutschen-Meisterschaft zwischen der männlichen A-Jugend der SG Spandau/Füchse Berlin und dem THW Kiel ausgetragen. Anpfiff ist um 13.30 Uhr.

Außerdem haben sich die Füchse ein besonderes Highlight einfallen lassen: Damit keiner das DHB Pokalendspiel in Hamburg verpassen muss, findet eine Live-Übertragung auf der Videoleinwand in der Max-Schmeling-Halle statt. Dort wird die zweite Halbzeit des um 14 Uhr beginnenden Finales gezeigt. Die Endspielteilnehmer werden am Samstag zwischen den Mannschaften der SG Kronau Östringen – HSV Hamburg sowie dem THW Kiel – SG Flensburg-Handewitt ermittelt.

Der gesamte Spieltag wird Ihnen präsentiert von der Deutschen Kreditbank AG.




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